Wittmund - Der Grundstein ist gelegt: Der Neubau für die Alexander-von-Humboldt-Schule in Wittmund für rund 7,5 Millionen Euro soll im Frühjahr 2017 fertig sein. Bis dahin werden die Platzverhältnisse für die Schülerinnen und Schüler beengt bleiben, sagte Schulleiter Uwe Brauns am Montag bei der Grundsteinlegung. „Zwei Jahre lang haben wir auf die Brandruine geschaut. Wir sind heilfroh, dass die jetzt weg ist und wir eine moderne Schule aufbauen“, so Brauns.
Wie berichtet, war am 5. Juli 2013 ein Feuer in der Schule ausgebrochen. Vom alten Gebäudeensemble der Kooperativen Gesamtschule (KGS) blieben nur drei Trakte stehen. Zum Glück hatte der Brand in den Ferien gewütet und niemand war verletzt worden.
Für rund 1000 Schüler, deren Klassenräume abgebrannt waren, hatte der Unterricht danach in Containern stattgefunden, sie konnten dann nach und nach in zwischenzeitlich sanierte Räume umziehen.
„Die Bauarbeiten liegen voll im Plan“, berichtete der stellvertretende Landrat Arthur Engelbrecht (CDU): In enger Zusammenarbeit mit der KGS sei auf dem Reißbrett die neue Schule entstanden. Der Neubau wird im Erdgeschoss die Verwaltung, das Lehrerzimmer und eine Pausenhalle bekommen. Im ersten Obergeschoss sind Biologie-, Physik- und Chemieräume mit ihren Sammlungen vorgesehen. Der Neubau soll durch eine Pausenhalle mit dem verbliebenen Gebäudestand verbunden werden.
„Viele haben mit viel Sachverstand dazu beigetragen, dass die Schule in den nächsten rund eineinhalb Jahren neu aufgebaut werden kann. Immerhin mussten rund 35 Klassenräume an der KGS ersetzt werden“, so Engelbrecht.
Regierungsschuldirektor Klaus Eilert aus Osnabrück dankte dem Landkreis und dem Kollegium der Alexander-von-Humboldt-Schule für ihr Engagement beim Wiederaufbau und sorgte mit dem Satz „ich hoffe, dass allzeit genug Wasser da ist, um Brände zu löschen“, für Heiterkeit.
Als Brauns und Engelbrecht gemeinsam den Grundstein in die vorbereitete Mauer setzten, applaudierten und jubelten zahlreiche Schüler, die an den Fenstern den Vorgang beobachteten. Für sie gilt wohl, was Engelbrecht noch sagte: „Der Grundstein für ein neues Gebäude ist der Beginn der Zukunft.“
