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Betreuung Nicht immer gibt es den Wunschplatz

Hude/Altmoorhausen/Wüsting - Nach Vorliegen der bisherigen Anmeldezahlen für die Kindertagesstätten in der Gemeinde Hude werden Eltern für ihr Kind nicht in allen Fällen den Wunschplatz in Krippen- oder Kindergartengruppe bekommen. Es wird einige Verschiebungen geben müssen. Ob das gerade auch bei den Krippenplätzen am Ende dann aufgeht, ist zurzeit noch nicht abzusehen, sagte Fachbereichsleiter Uwe Schubert auf Nachfrage der NWZ.

Zurzeit sei vieles noch spekulativ. „Seriös können wir das erst im März sagen“, betonte Schubert. Dass es Probleme geben könnte, sei nicht auszuschließen. Der Fachbereichsleiter sieht verschiedene Optionen, um dem steigenden Bedarf an Krippenplätzen gerecht zu werden.

Im laufenden Betrieb der Regelgruppen könnten auch bis zu zwei Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden. Tagesmütter hätten noch Kapazitäten frei. Das könne man den Eltern anbieten, neben der Möglichkeit, freie Krippenplätze in anderen Kitas in der Gemeinde zu nutzen. Davon gibt es aber auch nicht mehr viele, bis auf begrenzte Kapazitäten in der Villa Kunterbunt (Hude) und im Kindergarten Altmoorhausen.

Besonders hoch ist der Bedarf an Krippenplätzen im katholischen Kindergarten St. Marien und im evangelischen Kindergarten Regenbogeninsel.

Im Kindergarten St. Marien gibt es zwei Krippengruppen mit jeweils 15 Plätzen. 14 Kinder werden im Sommer in den Kindergarten wechseln, 16 Plätze können neu belegt werden. Dafür liegen derzeit 24 Anmeldungen vor, wie Kindergartenleiterin Petra Ahrens berichtete. Acht Kinder stehen somit auf der Warteliste. Die Auswahl ist nicht immer einfach. Die entsprechenden Kriterien, die herangezogen werden, sollen an diesem Mittwochabend neu besprochen werden, so Ahrens.

30 Plätze in Wüsting

Die Eltern der Kinder, die dann ihren Wunschplatz im St. Marien-Kindergarten nicht bekommen, müssen auf Plätze in anderen Einrichtungen zurückgreifen. Die sind aber begrenzt. Und auch im evangelischen Kindergarten Regenbogeninsel gibt es laut Uwe Schubert schon mehr Anfragen nach Krippenplätzen als Kapazitäten vorhanden sind.

Im kommunalen Kindergarten Villa Kunterbunt sind in den beiden Krippengruppen (einmal 25, einmal 24 Plätze) nach aktuellem Stand derzeit immerhin noch vier Plätze ab Sommer frei. Im Kindergartenbereich der Villa Kunterbunt sind die Vormittags- und die Ganztagsgruppe (jeweils 25 Plätze) voraussichtlich belegt, freie Kapazitäten gibt es noch in der Nachmittagsgruppe (25 Plätze), wie Leiterin Cornelia Sohl auf Nachfrage berichtete.

Der kommunale Kindergarten Gänseblümchen in Hude betreut jeweils 20 Kinder in zwei altersübergreifenden Gruppen (ab 2 Jahre) und jeweils 25 Kinder in zwei Regelgruppen (ab 3 Jahre). Im Moment seien noch fünf Vormittagsplätze frei, so Leiterin Brigitte Bunjor.

Im Kindergarten Wüsting soll nach den Sommerferien der Anbau für die zweite Krippengruppe fertig sein. Die dann vorhandenen 30 Krippenplätze in zwei Gruppen seien nach derzeitigem Stand alle belegt, so Uwe Schubert.

Freie Kapazitäten

Kapazitäten gibt es in der Außenstelle Altmoorhausen des Kindergartens Wüsting. Die Einrichtung, die ab Sommer als selbstständige Kita betrieben werden soll, hat sowohl im Krippen- als auch im Kindergartenbereich noch Plätze anzubieten. Eventuell sei das auch interessant für Eltern aus Hude, die auf dem Weg zur Arbeit in Oldenburg ihr Kind in Altmoorhausen abgeben und dort auf dem Rückweg auch wieder abholen könnten, meinte Fachbereichsleiter Schubert.

Am Waldorfkindergarten in Hude sind laut Leiterin Phyllis Langanke keine Plätze frei in der Regelgruppe (25 Kinder) und auch nicht in der Kleingruppe, die an drei Tagen angeboten wird.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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