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FRAGE:
Wie fühlt man sich am ersten Tag als Schulleiter?
ZIMMERMANN
: Natürlich ist es aufregend, wenn man aus dem Kollegium Varel in die Position des Schulleiters in Jever wechselt. Aber ich freue mich auch. Ich bin hier sehr herzlich aufgenommen worden und weiß, dass ich hier ein ,gemachtes Haus‘ vorfinde. Mein Vorgänger Dietmar Kruit hat sehr viel dafür getan, dass diese Schule ein hohes Ansehen und ein kooperatives Klima hat und für die Zukunft gut aufgestellt ist. Das macht es leicht.
FRAGE:
Was reizt Sie an dieser Aufgabe?
ZIMMERMANN
: Es ist eine Herausforderung, wie ich sie als Sportler schon immer geliebt habe. Als Schulleiter gewinne ich einen größeren Gestaltungsspielraum mit der Chance, viele Ideen umzusetzen. Ich setze stark auf Kooperation mit den regionalen Ausbildungsbetrieben, den Kammern und Innungen. Unseren Abnehmern in der Wirtschaft wollen wir ein verlässlicher Partner bleiben und die Zusammenarbeit weiter ausbauen. Und die Schule wird zu einem Regionalen Kompetenzzentrum umstrukturiert werden.
FRAGE:
Was darf man darunter verstehen?
ZIMMERMANN
: Die Umstrukturierung bedeutet, dass wir viel mehr Selbstständigkeit und Flexibilität gewinnen. Wir werden über die Ausbildung hinaus für berufliche Fortbildung in allen Bereichen zuständig. Wir werden ein Budget und eine eigene Verwaltung haben. Damit bleibt den Lehrern mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben. Wir können schnell und bedarfsgerecht neue Ausbildungsangebote schaffen. Auch weitergehende Kooperationen sind sehr viel leichter möglich.