NORDENAHM - Seit 2005 gibt es das Jugendparlament in Nordenham. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss aus engagierten Jugendlichen, denen das Wohl der jungen Leute aus Nordenham am Herzen liegt.

Am 25. März ist es wieder so weit, dann finden die Neuwahlen für das Parlament statt. Der 19-jährige Vorsitzende des Parlamentes, Till Peplau, blickt auf die vergangenen zwei Jahre zurück und zeigt sich zufrieden.

Zu den Erfolgen des Parlamentes zählen nach den Worten von Till Peplau unter anderem der Mitternachtssport und die Infomationsveranstaltung rund um die Bürgermeisterwahl. „Ich hätte mir hier und dort zwar ein bisschen mehr Teilnehmer gewünscht, zum Beispiel für das Rockfestival am Strand im Sommer 2008. Sonst bin ich aber durchaus zufrieden“, zieht der 1. Vorsitzende Bilanz.

Er lobt auch die gute Zusammenarbeit mit Harald Golkowski, dem städtischen Leiter der Jugendarbeit. Gemeinam mit ihm habe das Parlament einiges verbessert. So seien beispielsweise mehrere Bolz- und Spielplätze von Schlaglöchern befreit und saniert worden. „Ein Problem ist nur, dass wir zu wenige Anregungen und Ideen von den Jugendlichen bekommen haben. Darauf sind wir aber essenziell angewiesen’’, sagt Till Peplau. Es sei für ihn aber eine Bereicherung gewesen, die Verwaltungsarbeit der Stadt kennen zu lernen, sowie Teamarbeit auf höchstem Niveau zu erleben und gemeinsam zu organisieren.

Wählen dürfen alle Schüler ab der fünften Klasse. Wählbar sind Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren. Jede Nordenhamer Schule stellt eine Kandidatenliste auf. Schüler dürfen nur die Kandidaten ihrer eigenen Schule wählen. Das Jugendparlament hat insgesamt 13 Sitze. Die Anzahl der Parlamentarier, die eine Schule stellen darf, richtet sich nach deren Größe. Das Gymnasium, die Realschule I, die Real- und die Hauptschule Am Luisenhof, die Hauptschule Abbehausen und die Schule am Siel stellen jeweils eigene Listen auf.

Wenn das Parlament gewählt ist, wird intern ein Vorsitzender, deren Stellvertreter und ein Schriftführer gewählt. Alle zwei Jahre wird ein neues Jugendparlament gewählt.