NORDENHAM - Glück, Gesundheit und Freunde: Den Tannenbaum im Schaufenster des Geschäftes Reiseland haben sieben Mädchen und Jungen der Schule am Siel mit bunten Sternen geschmückt und darauf ihre Wünsche geschrieben. „Ich wünsche mir, dass Papa mehr Zeit hat“, ist auf einem gelben Stern gleichfalls vermerkt.

Ein weiteres Fensterbild der Adventskalenderaktion des Kinderschutzbundes ist am Dienstag geöffnet worden. Wieder waren rund 100 Zuschauer erschienen, um teilzuhaben an einer kleiner Feier mit Musik und Geschichten. Das Motto lautete diesmal „Der Wunschzettel“. Abstrakte Gedanken statt materieller Wünsche haben die Kinder aufgeschrieben. Die Wunschzettel würden an einem immergrünen Baum hängen. Der Tannenbaum sei das Symbol der Hoffnung, sagte die Lehrerin Doris Becker.

Zusammen mit ihren Lehrerinnen Eva-Maria Meyer und Doris Becker hatten Dennis Sagkob, Vanessa Müller, Sebastian Krüger, Dominik Oltmanns, Maria Surace, Jan-Christoph Klünner und Nicole Wilms aus der Klasse 8/9 K daran mitgearbeitet. Hilfreich war auch die Mitarbeit des Ergo-Therapeuten Arno Hoffbuhr, der zur Säge griff.

Mit den Liedern „Ich wünsche mir zum Heiligen Geist“, „Rudolf das Rentier“ und „Frohe Weihnacht“ stimmten Kinder und Lehrer die Zuhörer auf eine besinnliche Adventszeit ein. Zum Abschluss verteilten die Schüler noch selbst gebackene Glückskekse an die Menschen. Einige ältere Leute unter den vielen Zuhörern hatten zaghaft mitgesungen.

Die Kinder wünschten sich auch ein schönes Leben und Freizeit mit Freunden. Da passte auch die kleine Geschichte „Ein Geschenk für den Nikolaus“, die der Airbus-Betriebsratsvorsitzende Michael Eilers vortrug. Sie handelte von den vielen Dingen, die der Rauschebart vor dem Fest noch erledigen muss, um ja keinen Kinderwunsch unerfüllt zu lassen. Dass der Nikolaus dann selbst mit einem Stern beschenkt wurde, war rührend.