NORDENHAM - Der Kindergarten Mitte an der Albert-Schweitzer-Straße ist seit Mittwoch ein „Haus der kleinen Forscher“. Das Zertifikat überreichte die Netzwerk-Referentin von der Bundesstiftung Haus der kleinen Forscher, Nadja Fischer. Außerdem gab es für jedes Kind zur Belohnung eine Brotdose. Einen Eindruck von den Forschungen, die am Kindergarten betrieben werden, vermittelten mehrere Jungen und Mädchen. Sie ließen unter anderem Bälle über einem Fön schweben und kleine Autos mit einem Luftballon-Antrieb über den Boden flitzen. Dafür streckte Nadja Fischer beide Daumen in die Höhe. „Ich finde es klasse, was ihr hier macht“, sagte sie sichtlich beeindruckt.
Das Projekt Haus der kleinen Forscher hat der Büchereileiter Jochen Dudeck nach Nordenham geholt. In Frank Patzke und Heide Schlack hatte er zwei Trainer gewonnen, die nach entsprechenden Fortbildungen die Erzieherinnen in der Kindergärten schulen. Inzwischen nehmen 25 Erzieherinnen an den regelmäßigen Workshops teil. Alle Nordenhamer Kindergärten machen mit, außerdem zwei Einrichtungen in Stollhamm und Brake. Die Trainer geben den Erzieherinnen das nötige Rüstzeug, um mit den Kindern einfache naturwissenschaftliche Experimente auf die Beine zu stellen.
Am Kindergarten Mitte, wo alle Erzieherinnen teilnehmen, haben die Experimente einen festen Platz im Kindergarten-Alltag. Hier wurde extra ein Labor eingerichtet, wie die stellvertretende Leiterin Heide Schlack erläutert. Jeder Gruppe steht dieses Labor einmal im Monat für eine Woche zur Verfügung. Die Experimente laufen dort unter dem Namen „Knallmix“. Zuletzt haben sich die Kinder mit dem Thema Luft beschäftigt, inzwischen geht es um Sprudelgase. Heide Schlack freut sich darüber, dass die Kinder mit viel Spaß bei der Sache sind. Und natürlich freut sie sich über die Anerkennung in Form des Zertifikats, das nur die Kindergärten bekommen, in denen kontinuierlich geforscht wird.
Bei der Feier zur Zertifikatsübergabe lobte Bürgermeister Hans Francksen das Projekt in den höchsten Tönen. „Ihr habt viel gelernt“, bescheinigte er den Kindern nach ihren Vorführungen. „Das ist moderne Bildung und fördert den Entdeckergeist.“ Auch Jochen Dudeck zeigte sich begeistert und ein wenig stolz, wie der Netzwerk-Koordinator zugab. Die Kindergarten-Leiterin Evelyn Gang sagte, dass Kinder und Erwachsenen großen Spaß am Haus der kleinen Forscher haben. Viele haben die Angst vor Physik und Chemie verloren.“
Zum Abschluss zeigte der Trainer Frank Patzke noch zwei Experimente mit Feuer. Unter anderem demonstrierte er, wie sich Flammen unter dem Einfluss von Tönen und Musik verhalten.
„Haus der kleinen Forscher“ fördert bundesweit frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik. Ihr Ziel ist es, bereits bei Drei- bis Sechsjährigen die Neugier auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, beim Experimentieren selbst Antworten zu finden.
Workshops für Erzieherinnen und Erzieher und pädagogische Handreichungen. Die Stiftung veranstaltet jährliche Aktionstage und bietet umfangreiche Hintergrundinformationen und Experimente im Internet an.
mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik wird dauerhaft und nachhaltig in allen Kitas und Grundschulen in Deutschland verankert. Damit setzt sich die Stiftung für bessere Bildungschancen von Mädchen und Jungen in diesen Bereichen ein.
„Haus der kleinen Forscher“ fördert bundesweit frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik. Ihr Ziel ist es, bereits bei Drei- bis Sechsjährigen die Neugier auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, beim Experimentieren selbst Antworten zu finden.
Die Stiftung entwickelt Workshops für Erzieherinnen und Erzieher, pädagogische Handreichungen, veranstaltet jährliche Aktionstage und bietet umfangreiche Hintergrundinformationen und Experimente im Internet an.
Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ verankert die alltägliche Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik dauerhaft und nachhaltig in allen Kitas und Grundschulen in Deutschland. Damit setzt sie sich für bessere Bildungschancen von Mädchen und Jungen in den genannten Bereichen ein.
Das „Haus der kleinen Forscher“ weckt Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene und technische Fragestellungen und trägt langfristig zur Nachwuchssicherung der entsprechenden Berufsfelder bei.
