NORDENHAM - Ingenieure sowie Studienanfänger in technischen Fächern werden an Universitäten und auf dem Arbeitsmarkt gesucht. Der zunehmende Wettbewerb um qualifizierten Nachwuchs trug in der Wesermarsch nach Abschluss des Modellversuchs „Regionen des Lernens“ dazu bei, das Bildungsnetzwerk Wesermarsch (Bine) ins Leben zu rufen. Ein Ziel ist es, die Ausbildungsfähigkeit von benachteiligten Jugendlichen zu fördern und das Angebot an Ausbildungsplätzen zu erhöhen.
Auf dem Weg vom Kindergarten bis zum Berufsabschluss sowie bei den Übergängen zwischen den Schulen gibt es oft Probleme. Die Entwicklung von Förderkonzepten sowie die Vernetzung von Bildungs- und Beschäftigungseinrichtungen hatte sich Bine daher auf die Fahnen geschrieben. Nach Auskunft von Helmut Frerichs, 1. Vorsitzender des Fördervereins für das Bildungsnetzwerk, ist es gelungen, die Voraussetzungen für eine regionale Bildungslandschaft zu schaffen. Viele Schulen und Institutionen sind mittlerweile vernetzt, tauschen sich aus und reden laut Helmut Frerichs miteinander. Das sei ein ganz wichtiger Aspekt und eine Voraussetzung dafür, die vorhandenen Kapazitäten zu bündeln. So gibt Bine die Impulse für Schulentwicklung und Unterricht, zentriert Fördermaßnahmen und Informationsangebote. Rund 60 000 Euro jährlich benötigt das Bildungsnetzwerk für die Arbeit. Den Löwenanteil bringen das Land Niedersachsen und der Landkreis Wesermarsch auf. Spenden sind gleichfalls erforderlich, um
Bine am Leben zu halten.
Eine funktionierende Leitstelle ist der Garant für eine effektive Zusammenarbeit der einzelnen Arbeitskreise und Gruppen. Anika Mackenrodt fällt die Aufgabe zu, die Aktivitäten zu koordiniern. So trägt sie beispielsweise die Ergebnisse des Arbeitskreises „Gegen Schwänzen – Schulbesuch ist cool“ und des Arbeitskreises „Benachteiligten-Förderung“zusammen. Sie stellt Kontakte her. Das Präventions- und Integrationsprojekt zählt ebenfalls zu ihrem Aufgabenbereich. Zudem hält die Koordinatorin den Kontakt zum Förderverein aufrecht.
rotary-club nordenham spendet 2500 euro
