NORDENHAM - NORDENHAM - Gestern haben sich die 30 Jugendlichen der Realschule I aus Nordenham, der Realschule Süd aus Delmenhorst und der Realschule Kreyenbrück aus Oldenburg zum ersten Mal kennen gelernt. Am 6. November werden die Schüler nach Toulouse aufbrechen, um dort an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Ziel der einwöchigen Reise ist das Airbus-Werk in der französischen Stadt.
Wie Walther Vogel, Leiter der Realschule I, mitteilte, arbeiten alle drei Schulen seit fünf Jahren in dem Netzwerk KoWiS (Kooperation Wirtschaft-Schule) zusammen. Der große Partner in der Wirtschaft ist der Flugzeugbauer Airbus. Während die Nordenhamer mit dem Werk in Einswarden zusammenarbeiten, kooperieren die Delmenhorster mit Bremen und die Oldenburger mit dem Standort in Varel.
Die geplante Reise nach Toulouse ist das erste gemeinsame Projekt der drei Schulen. Insgesamt 30 Schüler fahren mit, zehn von jeder Schule. Die meisten von ihnen sind in der zehnten Klasse. Viele von ihnen haben bereits an Airbus-Projekten teilgenommen oder ein Praktikum in dem Unternehmen absolviert.
Beim gestrigen Treffen stand zunächst für alle Schüler ein Rundgang durch das Einswarder Werk auf dem Programm. Mit dabei waren die drei Schulleiter Walther Vogel (Nordenham), Jörg Behrens (Oldenburg) und Hergen Hillje (Delmenhorst). Die Schüler konnten sich ein Bild davon machen, wie die Rumpfschalen in dem Werk hergestellt werden. Nach der Besichtigung kamen sich die Schüler bei verschiedenen Kennenlernspielen näher.
Die Lehrer erwarten von ihren Schülern, dass sie in Toulouse fleißig arbeiten. Das Vorhaben steht unter dem Thema „Anforderungen eines europäischen Unternehmens“. Unter anderem beschäftigen sich die Jugendlichen, die schulübergreifende Gruppen bilden, mit der Ausbildung bei Airbus. Alle drei Schulleiter betonen, dass das gemeinsame Projekt keine Eintagsfliege bleiben soll.
