Nordenham - Mit einem Überraschungsauftritt der Bläserklasse wurden die Viertklässler der Nordenhamer Grundschulen beim Schnuppertag am Gymnasium Nordenham begrüßt. Die Bläserklasse versteckte sich hinter einem großen Vorhang und empfing die Schüler am Morgen mit einem gut geübten Auftritt, der die Anwesenden sehr begeisterte.

„Wir waren alle total überrascht davon“, sagt Meike Wassmann. Die Fachobfrau für pädagogische Konzepte war für den Ablauf des Schnuppertags zuständig und entwarf mithilfe von einigen Kolleginnen, Eltern sowie älteren Schülern, das Programm für die Viertklässler. 127 Schüler waren für den aufregenden Tag angemeldet und wurden zusammen mit ihren Paten aus den 8., 9. und 10. Klassen in zwölf gleich große Gruppen eingeteilt.

Nach der Begrüßung in der Aula standen die Fächer Religion und Werte und Normen für die jungen Besucher auf dem Stundenplan. „Oftmals kennen die Kinder gar nicht den Unterschied zwischen diesen beiden Fächern. Anhand von Beispielen wollen wir ihnen den Unterschied veranschaulichen“, berichtete Meike Wassmann.

Nach dem Unterricht durften die Viertklässler auf den Schulhof. In der bewegten Pause konnten sich die jungen Schüler mit diversen Sportgeräten und Bällen austoben und die Sonne genießen.

Neben dem Kennenlernen einiger neuer Schulfächer ging es dann in der zweiten großen Pause zum Rundgang durchs Gymnasium. Dort konnten die Viertklässler verschiedenen Räumlichkeiten der Gebäude erkunden und die Schule näher kennenlernen. Für ausreichend Verpflegung war in der Mensa gesorgt. Um 12.45 Uhr endete der spannende Tag für die Grundschüler.

Die Fünftklässler des Gymnasiums hatten für die Grundschüler aus Platzgründen extra ihre Klassen geräumt. Für die Gymnasiasten stand ein an diesem Tag anspruchsvolles Sportprogramm an.

Die Patenschaft-AG war in diesem Jahr unter der Leitung von Lehrerin Claudia Vermeer neu gegründet worden. Die älteren Schüler werden die neuen Fünftklässler auch in der Anfangszeit an der neuen Schule begleiten. In der AG lernen sie den Umgang mit den Jüngeren, damit sie später helfen können, Probleme zu lösen.