Nordenham - Einmal im Jahr ist der Blexersander Seenpark der Schauplatz der Forschertage. Mädchen und Jungen im Kindergartenalter haben dann die Möglichkeit, an vielen Stationen spannende Experimente zu machen. Eine Neuauflage der Veranstaltung, die bei jungen Menschen die Begeisterung für naturwissenschaftliche Themen wecken soll, war für diese Woche geplant. Doch dann kam die Corona-Pandemie dazwischen.

Als kleinen Trost für die ausgefallenen Forschertage haben sich der stellvertretende Stadtbüchereileiter Hendrik Schröder und Kreisjugenddiakon Hauke Bruns von der Evangelischen Jugend Oldenburg ein Ersatzangebot ausgedacht. Sie stellten Experimentierkisten zusammen und verteilten sie am Mittwoch an zehn Kindertagesstätten in Nordenham, Kleinensiel und Schwei. „Wir wollten die Einrichtungen nicht im Regen stehen lassen“, sagt Hendrik Schröder.

Das Team der Stadtbücherei koordiniert die Veranstaltungen eines regionalen Netzwerkes, das sich sich 2008 auf Initiative der bundesweiten Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ gebildet hatte. Viele Kindertagesstätten aus Nordenham und Umgebung sind daran beteiligt. Hinzu kommen verschiedene Vereine und Organisationen, die als Partner mitwirken. Dazu gehört die Evangelische Jugend Oldenburg. Der Zusammenschluss in der nördlichen Wesermarsch hat sich inzwischen einen eigenen Projektnamen gegeben. Er lautet „Küstenforscher“.

Dank der Experimentierboxen haben die Kitas die Möglichkeit, auch ohne Forschertag naturwissenschaftliche Versuche zu unternehmen. Natürlich auf spielerische Art. In den Kartons befinden sich Experimentier- und Bastelanleitungen sowie Materialien, die bei den Versuchen eingesetzt werden können.