NORDENHAM - Das rote Band am Einlass war kaum durchtrennt, da herrschte schon Großandrang auf der Glitzerbahn. Bürgermeister Hans Francksen hat am Freitag mit Unterstützung der KKU-Marketingchefin Almut Gilcher die 4. Nordenhamer Eiszeit eröffnet. Sie ließen es sich nicht nehmen, auch selbst ein paar Runden auf Schlittschuhen zu drehen und bekamen dafür einen verdienten Applaus von den vielen Zuschauern.
Hans Francksen freute sich, dass es nach zweijähriger Zwangspause eine Neuauflage von Nordenham on Ice gibt. Zu verdanken ist das Wintervergnügen dem Stadtjubiläum. Aufgrund ihres 100. Geburtstags hat die Stadt Nordenham einen kräftigen Zuschuss für das eisige Vergnügen beigesteuert. Der Bürgermeister bezeichnete das Wintervergnügen als einen „schönen Abschluss unseres Stadtjubiläums“.
Das Energieversorgungsunternehmen E.on, das in Kleinensiel das Kernkraftwerk Unterweser betreibt, beteiligt sich mit einer Finanzspritze von gut 10 000 Euro an den Kosten. „Das ist eines der größten Projekte, die wir bisher gesponsort haben“, sagte Almut Gilcher.
Dass dieses Geschenk vor allem bei den jungen Nordenhamern gut ankommt, zeigte der große Zulauf am ersten Tag im Eisbahnzelt auf dem Marktplatz. Ein weiterer Beleg für die Beliebtheit von Nordenham on Ice ist die Tatsache, dass die Eislaufzeiten für Schulklassen an den Vormittagen bereits restlos ausgebucht sind.
Die 375 m² große, vom Weihnachtsmarkt umgebene Eisbahn steht den Kufenflitzern bis zum 28. Dezember zur Verfügung. Öffentliche Laufzeiten sind wochentags von 14 bis 19 Uhr, sonnabends von 11 bis 19 Uhr sowie sonntags von 10 bis 12 Uhr (Familien) und von 12 bis 19 Uhr. Ein weiterer Höhepunkt ist das Eishockeyturnier um den NWZ -Cup, das am Sonnabend, 6. Dezember, um 19.30 Uhr mit dem ersten Vorrundenspieltag beginnt.
