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Vereinigung Der Sternfreunde Was Sternexplosionen über das Universum verraten

Nordenham - Einige Glanzpunkte hat die Vereinigung der Nordenhamer Sternfreunde wieder zu einem tollen Programm zusammengefasst. Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr im Hörsaal des Gymnasiums Nordenham.

Typ Ia Supernovae

Die nächste Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. März, statt. Dann ist Professor Dr. Friedrich Röpke vom Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) zu Gast. „Typ Ia Supernovae – was uns Sternexplosionen über das Universum verraten“ lautet der Titel seines Vortrages.

Als eine Supernova wird das kurze, helle Aufleuchten eines Sterns durch eine Explosion bezeichnet, bei der der Stern zerstört wird. Supernovaexplosionen vom Typ Ia gehören zu den hellsten Ereignissen im heutigen Universum, heißt es in der Ankündigung. Sie sind über große Distanzen beobachtbar. Mit ihrer Hilfe ist die Vermessung der Geometrie des Universums möglich. Die Natur dieser beeindruckenden kosmischen Ereignisse sei noch immer nicht geklärt. Mit theoretischen Modellen und aufwendigen Simulationen auf leistungsfähigen Computern versucht die Wissenschaft mehr über diese Ereignisse zu erfahren.

Anfang des Universums

Neues vom Anfang des Universums erfahren die Zuhörer beim Vortrag von Dr. Jean-Luc Lehners vom MPI für Gravitationsphysik in Potsdam. Er ist am Montag, 16. April, bei den Sternfreunden zu Gast. War der Urknall der Anfang des Universums? Sind Raum und Zeit beim Urknall entstanden? Oder gab es etwa schon etwas davor? Anschaulich will der Referent erklären, wie einerseits kosmologische Beobachtungen Informationen über das frühe Universum liefern, und andererseits wie die Quantentheorie hilft, den Urknall, und somit die Entwicklung des Universums, zu verstehen.

Die Raumfahrt

Die Geschichte der Raumfahrt – Von den Anfängen bis zur Mars-Mission, wird Dr. Thilo Günter von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt in Hamburg, skizzieren, vom Start des ersten Sputniksatelliten, über den politisch motivierten Wettbewerb der damaligen UdSSR und den USA über die Mondlandung und Raumsonden, die inzwischen alle Planten und andere Körper im Sonnensystem aufgesucht haben.

Auch auf die Fernziele der Wissenschaft, wie die Errichtung einer Mondbasis und die Marsmission, wird der Referent eingehen.

Jahresausflug

Der Jahresausflug der Sternfreunde ist für Donnerstag, 14. Juni, geplant. Er soll die Teilnehmer zum Gravitationswellendetektor GEO 600 in der Nähe von Hannover führen. Schon Albert Einstein hatte 1916 in seiner Relativitätstheorie vorhergesagt, dass sich Gravitation wellenartig ausbreitet. Es dauerte bis Anfang 2016 bis die erste direkte Messung einer solchen Gravitationswelle bekannt gegeben werden konnte.

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