NWZ
-Aktion „Sicherer Schulweg“ Hinweise auf Gefahrenstellen im Straßenverkehr gemeldet haben.Birgit Cramm geht es um den Schulweg zur Grundschule Babenend. „Hier befinden sich nur wenige Banner die auf die Schulanfänger hinweisen“, sagt sie. Ihr Sohn, der den Vahlenhorst entlang gehen muss, müsse ihn zweimal überqueren. Das sei zurzeit im oberen Bereich nicht so gefährlich, weil der Bus nicht mehr zum Johann-Justus-Weg fahren kann. Durch die Baustelle und Straßensperrung sei die Bushaltestelle Ellernbrok und Wittingsbrok aufgehoben. „Aber an der Kreuzung Dietrichsweg/Vahlenhorst/Wittingsbrok gibt es nach wie vor keinen Zebrastreifen“, bemängelt Birgit Cramm. Außerdem hätten Fußgänger vom Wittingsbrok aus nach rechts in Richtung Vahlenhorst eine schlechte Sicht, weil ein Heckengrundstück den Blick versperre.
Barbara und Jochen-Gerd Schulz wohnen in der Nähe der Cäcilienbrücke und erleben jeden Tag nach Schulschluss zwischen 13.10 und 13.20 Uhr das gleiche Schauspiel: „Schüler der Cäcilienschule, der Graf-Anton-Günther-Schule, des Herbartgymnasiums strömen zeitgleich auf ihren Fahrrädern in alle Richtungen.“ Vor der Cäcilienschule komme es auf der schmalen Fußgängerbrücke über die Haaren und an den Ampeln täglich zu beängstigenden Staus, so das Ehepaar. Gleiches sei im Bereich der Cäcilienbrücke zu beobachten. „Täglich sind etwa 400 bis 500 Schüler nach mindestens sechs Stunden bemüht, so schnell wie möglich nach Hause zu kommen. Allerdings geht die leider auch auf Kosten der Sicherheit.“ Die Oldenburger regen an, den Unterrichtsschluss in den einzelnen Schulen zeitlich zu staffeln, so dass jede Schule mit zehn Minuten Abstand die Schüler nach Hause entlässt. Der Schulanfang müsse entsprechend gestaffelt werden. Diese Lösung sei einfach, die Schulleitungen müssten sich nur zu einer Absprache durchringen.
Weitere Hinweise können geschickt werden per Brief an die
