Bookholzberg - Nach zehn Jahren Pauken und Büffeln war es endlich soweit: Die 97 Schüler der zehnten Klassen der Schule an der Ellerbäke halten ihr Abschlusszeugnis in den Händen. Gefeiert wurde am Freitag in der Sporthalle am Ammerweg, die für die Feier hergerichtet wurde.
40 Schüler gingen mit dem erweiterten Realschulabschluss ab, 48 erreichten den Realschul- und sieben den Hauptschulabschluss. Besonders stachen die Leistungen von Lena Wünker (10a) und Judith Wedemeyer (10d) hervor. Sie schlossen die Schule als Jahrgangsbeste mit einer Abschlussnote von 1,4 ab. Celine Tönjes ist mit einem Notendurchschnitt von 1,8 Klassenbeste der 10c. In der 10b hat Friederike Weimann mit einem Schnitt von 1,9 die Nase vorn.
Einen „grandiosen Zusammenhalt“ bescheinigte Schulleiterin Daniela Knipper dem Abschlussjahrgang. Diese Erfolge seien kein Zufall, sondern das Ergebnis der harten Arbeit, die die Schüler im vergangenen Jahr geleistet hätten. Die Schüler hätten sich gut weiterentwickelt. „Der Abschluss ist das Sprungbrett für weitere Erfolge. Ich wünsche allen, weitere Sprungbretter im Leben zu nutzen, selbstbewusst in die Zukunft zu schauen und immer ein Ziel vor Augen zu haben“, sagte Knipper.
Neue Herausforderungen
Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler zitierte einen aktuellen Hit von Revolverheld: „Das kann euch keiner nehmen“, womit sie die gemeinsame Zeit meinte. Inklusion habe man dem Jahrgang nicht vorschreiben müssen, sie sei einfach von ihnen gelebt worden. Sie sei zuversichtlich, dass alle Schüler zukünftige Herausforderungen meistern werden und ermutigte sie, kommende Möglichkeiten zu nutzen.
„Höhen und Tiefen“
Auch die Klassenlehrerinnen Ulrike Hänßler (10a), Kerstin Scharfenort (10b), Silke Gebken-Grybat und Grit Knoll (beide 10c) sowie Edith Wiessner-Neis (10d) berichteten von den Erlebnissen der vergangenen Jahre und über die „Höhen und Tiefen“, die man gemeinsam durchlebt habe. Zwar hätten die Schüler die Geduld der Lehrer oft durch nichtgemachte Hausaufgaben, mangelnde Pünktlichkeit und einen manchmal alles andere als friedlichen Umgang miteinander auf die Probe gestellt. Am Ende sei man aber doch gut ausgekommen.
Auch die Jugendlichen erzählten – stets mit einem Augenzwinkern – von der gemeinsamen Schulzeit. Besonders die Klassenfahrt nach Berlin blieb allen Schülern und auch den Lehrern in guter Erinnerung. Die Schüler zeigten zudem viele Bilder und Videos aus ihrer Schulzeit, den verschiedenen Mottotagen und ihren Fahrten nach Berlin und auf die Nordseeinseln.
„Berlin hat uns wirklich zusammengeschweißt“, sagte Felix Stellmann aus der 10c. Man sei aber heilfroh, dass die Zeit der Klassenarbeiten endlich vorüber ist. Zu ihrem Abschlussstreich verklebten die Schüler Fenster ihrer Schule mit alten Zeitungen, spannten Absperrbänder vor Durchgänge und füllten ganze Räume mit Luftballons.
Für die musikalische Untermalung der Abschlussfeier sorgten die Lehrerband „Ella Bäke und die drei lustigen Vier“, die Schülerband, und ein Musikkurs der sechsten Klasse. Außerdem zeigte die HipHop AG ihr Können, und es gab eine Tanzdarbietung unter Schwarzlicht.
