Oldenburg - Erneut hat es die Oberschule Osternburg geschafft: Am Mittwoch erhielt sie – ununterbrochen seit 2003 und damit zum vierten Mal in Folge – das Gütesiegel der Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems: „Startklar für den Beruf – Weser-Ems macht Schule“. Damit wird das überzeugende Berufsorientierungs-Konzept gewürdigt. 25 Schulen in Weser-Ems werden damit in diesem Jahr ausgezeichnet.
„Es ist uns sehr wichtig, dass Schüler den Übergang von der Schule in den Beruf schaffen“, sagte Wolfgang Jöhnk, der für Land, IHK, HWK und Wirtschaft den Juryvorsitz innehat, bei der Verleihung. Jöhnk: „Die Betriebe wissen: Der Schüler dieser Schule ist entsprechend vorbereitet. Den können wir nehmen. Die Schüler haben ein ,Plus’ vorweg und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“ Diese Schulabgänger könnten auch kompetenter ihre Berufswahlentscheidung treffen und ihre eigenen Fähigkeiten klarer einschätzen, so die Handwerkskammer.
Das Siegel, das Schulleiterin Marlies Ramien entgegen nahm und das diesmal (statt für drei) sogar für fünf Jahre gilt, sage viel aus über „die Sicherung der Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen und den zentralen Stellenwert der berufsorientierenden Bildungsarbeit als Querschnittsaufgabe aller Fächer an der Schule“, so Petra Köchling, Fachberaterin für Berufsorientierung bei der Stadt. Die Schule habe sich nachgewiesenermaßen durch Projekte, Aktionen und schulische Maßnahmen im Bereich der Persönlichkeits-, Fach- und Berufswahlkompetenz besonders profiliert. So wurden z.B. die beachtenswerte Stadtteilzeitung „Osternburger Nachrichten“, eine Projektkooperation mit der Autostadt Wolfsburg, ein eigenes Berufsorientierungsbüro und neun weitere Projekte dokumentiert, darunter das Jobpatenmodell, die Probelehre in der zehnten Klasse und – bereits seit 1986 – die Lernortetage.
