Landkreis - Für die Kinder von zwölf Schulen im Landkreis Oldenburg beginnt der Unterricht nach den Sommerferien mit frischem Obst. Das teilen die Landtagsabgeordneten Renate Geuter (SPD) und Hans-Joachim Janßen (Grüne) mit: Eine ausgewogene Ernährung sei für Schulkinder von hoher Bedeutung. Obst und Gemüse gehörten auf jeden Fall dazu, so Janßen und Geuter.
Besonders freuen sie sich darüber, dass zwei Schulen im Landkreis neu in das Schulobstprogramm aufgenommen werden. Ab September bekommen die Wallschule und die Grundschule Gut Spascher Sand in Wildeshausen erstmals kostenlose Vitamine.
„Das Schulobstprogramm ist ein Erfolgsprojekt mit steigender Nachfrage. Mit dem Schulobstprogramm können Kinder in Gemeinschaft leckeres Obst und Gemüse probieren und viel über die Vielfalt der Obst- und Gemüsesorten lernen“, schreiben Geuter und Janßen. Die Politiker setzen darauf, dass auch die niedersächsischen Obst- und Gemüsebauern diese Chance nutzen und gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen für mehr heimisches Obst- und Gemüse in Niedersachsens Klassenzimmern sorgen.
Erneut erfolgreich beworben haben sich die Holbeinschule und die Sankt-Peter-Schule in Wildeshausen, die Grundschule Ahlhorn in der Gemeinde Großenkneten, die Sprachheilschule Neerstedt (Dötlingen), die Schule am Habbrügger Weg und die Grundschule Bookholzberg (Ganderkesee), die Grundschule Hundsmühlen (Wardenburg), die Schule Vielstedter Straße und die Grundschule Wüsting (Hude) und die Grundschule Sandkrug (Hatten).
Teilnehmen am EU-Schulobstprogramm können Grundschulen von der 1. bis zur 4. Klasse und Förderschulen von Klasse 1 bis 6. Voraussetzung ist, dass das Obst und Gemüse kostenlos verteilt wird und es eine pädagogische Begleitung wie eine Koch-AG, einen Ernährungsführerschein oder einen Besuch beim Obst- oder Gemüsebauern gibt. Die Schulen können einen Lieferanten auszuwählen.
