OHMSTEDE - Für die jungen Schüler geht eine aufregende Woche zu Ende. Auf der Abschlussparty im Cadillac werden erste Freundschaften geschlossen.

Von Henrike Krome

OHMSTEDE - Deutsche in Holland, Holländer in Deutschland – mittlerweile ist das europäische Realität. Die Grenzen sind gefallen. Wo einst kontrolliert wurde, rauschen die Autos heute mit 100 Stundenkilometern über die Autobahn.

Dennoch hat es lange gedauert, bis die Schüler der IGS Flötenteich und des Amsterdamer Montessori Lyceums zueinander fanden. Erst seit diesem Jahr sind die beiden Schulen partnerschaftlich verbunden. Zu dem guten Verhältnis der Schülerinnen und Schüler gehört es auch, sich gegenseitig zu besuchen.

Im Juni waren Achtklässler der IGS bei ihren Freunden in Amsterdam. Jetzt waren 26 junge Holländer für eine Woche zu Gast in Oldenburg. Das Programm des mehrtägigen Austausches war stramm gefüllt: Neben der Teilnahme am Unterricht standen unter anderem die Besichtigung von Oldenburg und der Besuch von Bremen und Bremerhaven auf dem Plan.

Initiiert und begleitet wurde der Austausch durchKerstin Lorenz, Deutschlehrerin in Amsterdam, und Hero Boomgarden, Jahrgangsleiter der IGS Flötenteich. Hartmut Steinhauer, Schulleiter der IGS ist „sehr froh, dass der Austausch funktioniert. Jetzt gibt es eine Begegnung auf Ebene der Schüler, aber auch einen Austausch zwischen den Kollegen. Wir können noch viel voneinander lernen.“ So wurde an der IGS zur besseren Verständigung extra eine Niederländisch-AG gegründet.

Während des Aufenthaltes in Oldenburg wohnten die holländischen Schüler bei ihren deutschen Mitschülern. „Meine Gasteltern waren das Beste an dem Austausch. Die Tage haben richtig Spaß gemacht“, sagte die holländische Schülerin Leida Bontekoe.

Am letzten Abend des Schüleraustausches gab es im Cadillac eine große Party, auf der auch schon erste Freundschaften geknüpft wurden. Mira Riebau, Neuntklässlerin der IGS Flötenteich: „Das war eine tolle Zeit. Wir haben uns super verstanden. Die Verständigung war kein Problem. Wir werden auf jeden Fall Kontakt halten. Wer weiß, vielleicht besuchen wir uns auch nochmal“.

Auf ein weiteres Treffen muss nicht lange gewartet werden: „Wir wollen den Austausch zwischen den beiden Partnerschulen in jedem Fall beibehalten“, so IGS-Lehrerin Irmgard Bunjes-Ott.