OLDENBURG - Oldenburger zeigen Herz für Menschen, denen es nicht so gut geht. Ganz gleich, ob es die Hilfe über Jahre ist oder die einmalige Unterstützung. In dieser Stadt achten die Bürger aufeinander und gehen nicht unbeteiligt durch ihre Nachbarschaft. Allen, die sich für andere einsetzen und so auch vorbildliches, bürgerschaftliches Engagement zeigen, soll mit dieser gemeinsamen Aktion von Volksbank und NWZ gedankt werden. Schlagen Sie uns hilfreiche und engagierte Menschen vor, die die Auszeichnung als Oldenburger des Jahres verdient haben.

Für Ingrid Früchtenicht ist Marie-Corentine Sandstede die Frau des Jahres 2008. Sie arbeite nicht nur seit 36 Jahren als engagierte Französisch-Lehrerin am Neuen Gymnasium, sondern gründete vor drei Jahren auch eine Arbeitsgemeinschaft, die den Ort Boumdoudoum im westafrikanischen Burkina Faso unterstützt. Marie-Corentine Sandstede suchte damals händeringend Brieffreunde für die Schüler einer sechsten Klasse. Bei der Internet-Recherche stieß sie auf Boumdoudoum. Daraus entwickelte sich ein Hilfsprojekt inklusive Flohmarktstand und Verteilung von Mikrokrediten.

Karin Gräper und Dr. Andreas Jerchel haben Resi Duis als Oldenburgerin des Jahres vorgeschlagen. Die Mutter von drei Kindern pflegt seit mehr als 30 Jahren aufopferungsvoll ihren schwer behinderten Sohn. Außerdem habe sich die Donnerschweerin ihren Optimismus bewahrt und begegne allen Menschen mit großer Freundlichkeit. Für Axel Jochens ist Ute Reitmeyer die Oldenburgerin des Jahres, weil sie sich durch hohes Engagement an der Paul-Maar-Schule auszeichnet. Ganz besonders, so schreibt er, habe sie viel Kreativität bei der Inszenierung der Schwarzlicht-Show gezeigt.