OLDENBURG - Wer größeren Lernerfolg haben will, kann dazu sachkundliche und mathematische Aufgaben verbinden. Darum geht es im Projekt „ECO-Maths“, an dem die Katholische Grundschule Eversten teilnimmt. Unter dem europäischen Comenius-Dach ist die Grundschule dort eine von acht Schulen aus acht Ländern. Zum jüngsten Treffen in der Partnerschule Vuosaari in Helsinki hatten sich die Koordinatorin Ellen Siemann und Schulleiter Hans Georg Wollnik auf den Weg gemacht. Wollnik sagt: „Der Besuch lud auch ein, Gründe dafür zu finden, warum Finnland bei PISA immer so weit vorne liegt.“

Das sei aber gar nicht so leicht. An der Partnerschule waren die Klassenräume klein und die Technik-Ausstattung bescheiden. Die Schülerzahl schwankte von 19 in den ersten bis zu 31 in den 5. und 6. Klassen. „Diese werden aber in vielen Unterrichtsstunden geteilt und erhalten dadurch weniger, aber vielleicht intensiveren Unterricht“, sagte Wollnik.

Für die 530 Kinder gibt es 36 Lehrer, fünf Assistenzkräfte, zwei Sprachlehrer für Immigrantenkinder und zwei Sonderschullehrkräfte. Eine Krankenschwester steht an jedem Tag der Woche, ein Psychologe an drei, ein Sozialarbeiter an zwei Tagen zur Verfügung. Die Anforderungen seien hoch gewesen, mit klassischem Frontalunterricht. Allerdings beginne die Schulzeit dort erst mit sieben Jahren, so dass die Schüler dadurch besser klarkämen.