OLDENBURG - Ein erstes Theatertreffen von Oldenburger Jugendlichen mit dem „Studio Teatralno Lingwisticzne“ Krakau im Jugendhof Steinkimmen gab es vor 13 Jahren. Diesem Jugendtheateraustausch folgten viele weitere. Inzwischen nehmen Oldenburger Jugendliche von vier verschiedenen Theatergruppen sowie von zwei Schul-Arbeitsgemeinschaften aus dem Netzwerk des Vereins Jugendkulturarbeit an den unterschiedlichen Jugendtheatertreffen teil. Die Treffen finden abwechselnd in Oldenburg im neuen Internationalen Projektehaus des Vereins in der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne und bei den entsprechenden Partnerorganisationen im Ausland statt.
Dieses Frühjahr gehen gleich drei Gruppen auf große Fahrt. Wie berichtet, ist das Junge Theater Bloherfelde am Donnerstag zusammen mit Jugendlichen der Landesbühne Nord aus Wilhelmshaven nach Südafrika gestartet.
Lyon heißt das Ziel der Jugendlichen des Kurlandtheaters und der Theater-AG der Hauptschule Ofenerdiek. An diesem Freitag ging die Reise los. Bis zum 28. März werden die Oldenburger in Frankreich bleiben und dort mit einer Schulklasse aus Lyon ein Theaterstück zum Thema „Starke Frauen“ entwickeln. Das soll letztlich bei einem Theaterfestival in der Altstadt uraufgeführt werden. Geleitet wird die Fahrt von dem Theaterpädagogen Dettmar Koch und der Tänzerin Antje Rose.
Auf nach Barcelona heißt es am Sonntag, 28. März, für Jugendliche des Jugendtheaters Rollentausch und der Theater-AG der Hauptschule Kreyenbrück. Sie nehmen dort bis zum 4. April an dem multilateralen Jugendtheatertreffen „Out of signal!“ zum Thema Kommunikation teil. Die Kreyenbrücker treffen dabei auf Jugendliche aus Spanien, Schweden, Schottland und Italien. Die gemeinsam erarbeitete Theaterperformance wird zum Abschluss bei dem Theaterfestival in Sabadell (einer Stadt in der Nähe Barcelonas) gezeigt. Die Leitung der deutschen Theatergruppe hat der Theaterpädagoge Jörg Kowollik.
Laut Angaben Kowolliks werden die Fahrten in der Hauptsache über Mittel des deutsch-französischen Jugendwerkes und über Mittel der europäischen Union finanziert. Die jugendlichen Teilnehmer müssten so nur einen kleinen Eigenbetrag zahlen.
