OLDENBURG - Gegenwind für die geplante dritte IGS an den möglichen Standorten: Der „Runde Tisch Osternburg“ lehnt eine IGS ab, weil eine solche Schule die „erfolgreiche konzeptionelle Arbeit der Haupt- und Realschule Osternburg“ gefährden würde. Die Personalversammlung der Hauptschule Kreyenbrück fordert den Erhalt ihrer Bildungsstätte, u.a. weil Hauptschüler zurzeit an IGSen nur zu einem kleinen Teil aufgenommen werden. Wie berichtet, kommt das „Tillmann-Gutachten“ zu dem Schluss, dass eine dritte IGS in Kreyenbrück oder Osternburg entstehen müsste. Das würde bestehende Schulen gefährden.
In Osternburg möchte der „Runde Tisch“ nicht auf seine Stadtteilschule und die vorberufliche Bildung in Partnerschaft mit der Wirtschaft verzichten. Die Haupt- und Realschule sei geradezu „ein Segen“ für den Stadtteil.
Auch in Kreyenbrück spielten Berufsvorbereitung und Lebensbewältigung eine Hauptrolle. Zudem werde das Gebäude saniert und erhalte eine Mensa, u.a. um das Ganztagsangebot auszuweiten. Die Schule habe wegen hoher Schülerzahlen das Potenzial, eigenständig zu bestehen.
