OLDENBURG/DüSSELDORF - OLDENBURG/DÜSSELDORF - „Ich könnte bis an die Decke springen“, sagte Sekretärin Elisabeth Bresemann gestern, als sie von der NWZ erfuhr, dass die Janusz-Korczak-Schule 5000 Euro von den Millionen aus dem Mannesmann-Prozess bekommt.
Der Heilpädagogische Schulzweig der Freien Waldorfschule Oldenburg an der Stedinger Straße ist eine von 363 sozialen Organisationen in Deutschland, an die die Millionen verteilt werden, die u.a. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und die übrigen Angeklagten zahlen müssen. Nach der veröffentlichten Liste des Landgerichts Düsseldorf ist die Schule die einzige Einrichtung in der Stadt Oldenburg.
„Wir wissen noch von nichts“, berichtet auch Ursula Brunkhorst, Geschäftsführerin der Korczak-Schule. „Das ist ja toll und kommt gerade zur rechten Zeit.“ Seit Bekanntwerden der Urteile hatte sie immer wieder daran gedacht. Fünf Anträge hatte Ursula Brunkhorst an die Gerichte geschickt, als bekannt wurde, dass das Geld verteilt würde. Auch Schulprospekte hatte sie dazu gelegt. „Bislang haben wir noch nie einen Euro bekommen, obwohl wir auf der Verteilungsliste für Bußgelder stehen.“ Daher freut sie sich um so mehr, dass die Schule nun 5000 Euro erhält.
„Wir bauen gerade ein neues Schulhaus und haben ein Grundstück gekauft. Lehrer und Eltern haben gespendet, damit ein Grundstock für die Finanzierung der zwei Millionen Euro vorhanden ist.“ In den Neubau werden nun auch die 5000 Euro fließen.
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