OLDENBURG - Erneut haben sich Ehemalige getroffen. Dabei wurden alte Zeiten wieder lebendig.
Liebfrauenschule
Das Wiedersehen im Jubiläumsjahr hatten die Ehemaligen der Liebfrauenschule nicht ganz geschafft. Dafür aber kamen im 26. Jahr nach dem Abitur 30 von 36 Schülerinnen der ehemaligen 10 b zum Klassentreffen. Sie versammelten sich an alter Stätte auf dem Schulhof des Gymnasiums bei Sekt und Orangensaft und ließen die alten Zeiten lebendig werden. Während eines Rundgangs durch das Schulgebäude wurden Erinnerungen wach an frühere Lehrer, von denen zwei, die ehemaligen Klassenlehrer Anni Schäfers und Albrecht Sellen, ebenfalls zum Treffen gekommen waren. Anschließend hatten die Ehemaligen, die zum letzten reinen Mädchen-Jahrgang der Liebfrauenschule gehörten, im Restaurant Zeit, sich auszutauschen über Wünsche und Ziele von damals und was daraus nach der Schulzeit geworden ist.
Fachhochschule
50 Jahre nach ihrem Staatsexamen haben sich 25 ehemalige Architekturstudenten und ihre Ehefrauen am Donnerstag an der Fachhochschule (FH) Oldenburg getroffen. Organisiert wird dieses Wiedersehen alle zwei Jahre von Architekt Peter Troschel aus Oldenburg.
„Gab es 1958 noch keine einzige Studentin unter den angehenden Architekten, so liegt der Frauenanteil heutzutage im Fachbereich Architektur bei über 50 Prozent“, berichtete FH-Vizepräsident Professor Dr. Manfred Weisensee in seiner Begrüßung. Er freute sich über das Interesse an der Fachhochschule und wünscht sich einen intensiven Austausch zwischen Ehemaligen und den aktuellen Studierenden.
Anschließend führten der Dekan Professor Dr. Lutz Beckmann und Studiendekan Professor Jürgen Arendt vom „Architektur-Gebäude“ an der Ofener Straße aus die Gäste über den Campus. Im Anschluss an die Besichtigung der Bibliothek, des Rechenzentrums, der aktuellen Ausstellung der Diplomarbeiten und der Labore stärkten sich die Gäste in der FH Mensa.
Noch gut erinnerten sich die Ehemaligen daran zurück, dass sie früher ein Mittagessen für 60 Pfennig bekommen konnten. Auch waren vor 50 Jahren noch keine Parkplätze an der FH notwendig. „Damals kamen die Studierenden und ihre Professoren mit dem Fahrrad oder der Bahn zur Schule“, so Peter Troschel. Berechnungen für die Statik wurden mit dem Rechenschieber gelöst. Troschel: „Und unsere Anwesenheit wurde täglich registriert, damit in kurzer Zeit ein großes Lernpensum bewältigt werden konnte.“
