OLDENBURG - 15 Ehemalige der einstigen Hindenburgschule erinnerten sich an ihre Schulzeit. Auch beim Treffen der Volksschule Rastede ging’s heiter zu.

VON JANTJE ZIEGELER

OLDENBURG - Vor 50 Jahren machten sie Abitur an der damaligen Hindenburgschule, am Sonnabend kamen sie zum Klassentreffen wieder zusammen. Am heutigen Herbartgymnasium nahm Schulleiter Günter Tillmann die Ehemaligen in Empfang.

Im Lehrerzimmer erfuhren die ehemaligen Klassenkameraden allerlei Neuigkeiten rund um die Schule, die im Gegensatz zu damals natürlich keine reine Jungenschule mehr ist. Das Geschlechterverhältnis der 842 Schülern sei mittlerweile nahezu ausgeglichen, so Tillmann.

Trotz zahlreicher Veränderungen ließ der anschließende Rundgang durch das Schulgebäude Erinnerungen aufleben: „Früher war’s schrecklich, wenn man hier hin musste“, wusste Gerd Köhrmann über das Zimmer des Schulleiters zu berichten.

Brennend interessiert waren die Abiturienten des Abschlussjahrgangs 1956/57 vor allem an ihren Klassenbüchern von damals. „Oh, bei mir stehen ja nur rote Zahlen!“, musste Bernd Müller feststellen. Hans-Jürgen Schings’ Noten, damals Klassenbester, sahen da schon besser aus. Er ist heute übrigens Germanistikprofessor in Berlin.

Auf die Frage, ob sie sich an einen Streich erinnern könnten, den sie damals gespielt haben, müssen alle erst überlegen. Einmal hätten sie heimlich eine Flasche Alkohol im Unterricht umhergehen lassen, aus der jeder drei Schluck genommen habe. Mehr fällt ihnen an Streichen aber nicht ein. „Wir waren alle ganz lieb“, sagt Gerd Köhrmann schmunzelnd.

Ebenfalls getroffen haben sich am Wochenende 21 Ehemalige des Abschlussjahrgangs 1966/67 der Volksschule Rastede. Sie kamen in der Gaststätte „Bei Franz“ am Pferdemarkt zu einer gemütlichen Runde zusammen. Hinterher stand fest: Wir müssen uns unbedingt bald wieder treffen.