OLDENBURG - Mit einem „Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir existieren und arbeiten können“, eröffnete IGS-Kreyenbrück-Leiter Jens Kazmirek am Freitag die Eröffnungsfeier der neuen Schule im Stadtsüden mit ihren 150 Fünftklässlern im ersten Jahr.
Oberbürgermeister Gerd Schwandner knüpfte an den „langen, auch emotional aufgeladenen Weg“ bis zur Gründung an. Er sei von Anfang an Befürworter der dritten IGS in Kreyenbrück gewesen, es sei aber selbstverständlich „in Ordnung, die verschiedenen Positionen mit Leidenschaft zu vertreten“. Nun seien alle aufgerufen, die Schule „nach vorne zu bringen“. Schon jetzt sei für ihn aber klar, dass die Gründung „die Infrastruktur des Stadtsüdens verstärkt und ein wichtiger bildungspolitischer Schritt war“. Die offizielle Eröffnung sei „ein schöner Tag für Oldenburg“.
Auch Angelika Nordhues, die für die Gesamtschulen zuständige Dezernentin der Landesschulbehörde, erinnerte an die Anfänge der Schule: „Ich wusste, dass es bei den Eltern rumort hat wegen der beträchtlichen Zahl der Ablehnungen an den beiden Gesamtschulen.“ Den Schülern rief sie zu: „Traut euch an schwere Aufgaben, traut euch, fremde Sprachen zu lernen, traut euch, Fragen zu stellen, traut euch Fehler zu machen!“ Die Schüler sollten ruhig „Streber sein – in dem Sinne, dass sie alles tun, um das Beste aus sich zu machen, und sich auch durch schwierige Aufgaben beißen“. Das lohne sich, „um sich seine Träume erfüllen zu können“.
