OLDENBURG - An der Ofener Straße standen wieder Verabschiedungen an. Der Kontakt zur Hochschule soll aber bleiben.
Von Klaus Fricke
OLDENBURG - Kaum aus der Fachhochschule entlassen, sollen die frisch gebackenenen Diplomanden auch schon wieder hinein. FH-Vizepräsident Professor Dr. Werner Heckler ermunterte die Absolventen des Sommersemesters 2005 jedenfalls, sich als Ehemalige wieder einzuschreiben – ins Absolventennetzwerk Alumni. „Dann bleiben Sie auch in Ihrem Berufsleben mit der Hochschule und Ihren Kommilitonen in Verbindung“, meinte Heckler, der bislang über 2000 Mitglieder im Netzwerk weiß.Diese Zahl könnte theoretisch um 180 steigen – so viele Studierende haben nämlich zum Semesterende ihre Diplome in Oldenburg erhalten. 50 Frauen und Männer schafften im Fachbereich Architektur das Studienziel, 101 waren es im Bereich Bauwesen, elf in der Studienrichtung Vermessungswesen/Geoinformation und 18 im Studiengang Hörtechnik/Audiologie.
Im Rahmen der feierlichen Verleihung der Diplome an künftige Ingenieure und Wirtschaftsingenieure wurden auch wieder besondere Studienleistungen ausgezeichnet. Den Preis des Vereins der Förderer der FH Oldenburg überreichte Josef Ecke, 2. Vorsitzender des Vereins, an Eike Lars Meyer für seine Arbeit „Praxisorientierte Lösung der Tourenoptimierung mit Zeitfenstern“ (Abteilung Geoinformation).
Niko Kirstein erhielt derweil den Preis der Vereinigung freischaffender Architekten. Swen Kranich, Bezirksgruppenvorsitzender der VfA, belohnte damit Kirsteins Arbeit „Neubau eines Verwaltungsgebäudes für ein Kite-Surfing-Unternehmen an der Ammerländer Heerstraße“.
Der Preis des Bundes Deutscher Baumeister ging an Claudia Lakeberg. Diplom-Ingenieur Werner Beisenbusch zeichnete damit ihre Arbeit „Nachtragsmanagement bezogen auf unklare Vorgaben des Bausolls“ (Abteilung Bauwesen) aus.
Wen Zhang schließlich erhielt den Preis der Niedersächsischen Ingenieurkammer für ihre Diplomarbeit „Projektentwicklung Am Alten Elbtunnel“. Überreicht wurde die Ehrung von Diplom-Ingenieur Hans-Georg Oltmanns. Die vier Preise für herausragende Absolventen waren jeweils mit einer Prämie von 250 Euro verbunden.
