OLDENBURG - Das Neue Gymnasium treibt seine Stärkung des naturwissenschaftlichen Bereichs weiter voran. Jüngstes Beispiel ist die Unterstützung des Projekts Flamingo durch die Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen (SMNW) mit 5500 Euro. Am Mittwoch informierten sich der Stiftungsvorsitzende Michael Waskönig und der Geschäftsführer der Nordwest-Bezirksgruppe, Jürgen Lehmann, über das neue Lernmodell für den Biologie-Unterricht. Die Stiftung fördert damit den zukunftsträchtigen Bereich Natur und Technik.

Flamingo stärkt das experimentelle und mediengestützte Lernen. Mit Hilfe kleiner High-Tech-Labore, so genannter „Cassy-Labs“, die mit dem Geld angeschafft wurden, werden etwa Gewässer und Pflanzen analysiert und die Daten am PC verarbeitet. Neben vier Netbooks erhalten die Schüler für ihre Experimente Hand-Datenlogger sowie Lux- und pH-Sensoren.

Die stv. Schulleiterin Bettina Starke sagte: „Das fehlte uns in der Biologie. Die Schüler gehen jetzt in die Natur und forschen dort.“ Sehr gute Erfahrungen wurden bereits im Vorlauf-Projekt Mango (Messwerterfassung am Amphibienbiotop) gesammelt.

Bio-Lehrer Thilo Kowalski, der das Projekt mit seinem Kollegen Steffen Mennenga betreut, sagte, mit der neuen Ausstattung würden etwa an verschiedenen Gewässerarten „Unterschiede herausgearbeitet – das ist ein Traum“. Sarah aus dem Bio-Leistungskurs im 11. Jahrgang sagte: „Ich lerne schneller, wenn ich das selber ausprobieren kann.“ So sieht es auch Bettina Starke: „Das eigenständige Lernen am Experiment motiviert, macht Spaß, ist gut fürs Hintergrundwissen und eröffnet gute Zukunfts-Chancen.“

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Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg