OLDENBURG - „Segeln in der Schule“, das durften am Mittwoch und Donnerstag 34 Lehrkräfte der Graf-Anton-Günther-Schule und des Herbartgymnasiums in Oldenburg. In einer gemeinsamen Fortbildungsmaßnahme möchten die Bildungseinrichtungen die Unterrichtsqualität verbessern und lassen ihre Pädagogen dafür in einem zweijährigen Projekt durch zwei Trainerinnen für Unterrichtsentwicklung der Landesschulbehörde fortbilden. „Segel“ heißt der erste Ausbildungsblock der Maßnahme, indem es um Methoden und Möglichkeiten des selbst gesteuerten Lernens geht. Die Schüler sollen systematisch mit komplexeren Formen des eigenverantwortlichen Lernens vertraut gemacht werden, so Trainerin Katrin Finke. Diese Fähigkeit solle langfristig in der Schule entwickelt werden. Zudem stünden auch die Herausbildung der Methoden- und Teamkompetenz der Schüler auf dem Programm.
Die Teilnehmer investieren erhebliche Freizeit in das Projekt und andere Kollegen übernähmen zusätzliche Stunden, um den Unterrichtsausfall zu kompensieren, so die Schulen. Das „Niedersächsische Konzept zur systematischen Verbesserung der Unterrichtsqualität“ solle aber eingeführt werden, sind sich die Lehrer sicher. „Eine Qualitätsverbesserung ist immer erstrebenswert.“
