OLDENBURG - In einem Monat ist es wieder soweit: Am 12. April findet von 10 bis 16.30 Uhr der 4. Frauensporttag statt. Im Bereich des Hochschulsports an der Universität Oldenburg können alle Frauen ab 16 Jahre unter dem Motto „Ausprobieren – Kennenlernen – Mitmachen” über 30 Sportarten testen.

Die Veranstaltung ist eine Aktion des Landesportbundes. „Wir bieten das Förderprojekt seit 2001 an – mit stetig steigender Resonanz”, erklärt Vizepräsidentin Nicola Friedrich. „Der Spaß an Bewegung steht im Vordergrund. Die Kurse sollen aber auch Interesse am Vereinssport wecken und Frauen motivieren, sich für ihre Belange in der Sportorganisation einzusetzen.“ Seit 2002 gibt es das Ereignis alle zwei Jahre in Oldenburg. Organisiert wird es von Stadtsportbund, Hochschulsport und Frauenbüro der Stadt. „Die Kooperation macht es möglich, eine solch große Veranstaltung zu organisieren“, meint Monika Reckemeyer vom Stadtsportbund.

„Die Angebote richten sich an Frauen mit unterschiedlichem Fitness-Stand”, sagt die städtische Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Ehrhardt. Vorkenntnisse und eine Anmeldung sind nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet zwei Euro. „Wichtig ist, dass es eine kostenlose Kinderbetreuung gibt“, sagt Ehrhardt und betont, dass „keine Klischees bedient werden“ sollen. Neben Wellness- und Erholungssport werden „viele Kurse geboten, bei denen die Frauen sich richtig auspowern können“.

Ein Schwerpunkt ist der Wassersport. So gibt es u.a. Schwimmen für Anfängerinnen und mit Svea Schroeder einen Kraul-Kurs. Oldenburgs Sportlerin des Jahres 2006 ist eine der ehrenamtlichen Helfern aus 15 Vereinen und fungiert diesmal als Schirmfrau der Veranstaltung.

Besonders stolz sind die Organisatorinnen auf den neuen Programmpunkt Rollstuhlbasketball. Dabei sitzen alle Spielerinnen, egal ob mit oder ohne körperliche Beeinträchtigung, in Rollstühlen. „Ich habe es ausprobiert. Das macht wirklich wahnsinnig Spaß“, sagt Reckemeyer.