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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Erste Planungen für Hebammen-Studiengang

25.04.2019

Oldenburg Der Weg in den Beruf der Hebamme soll künftig über ein Studium laufen – so sieht es zumindest ein Gesetzesentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor. Ein duales Studium mit einem großen praktischen Anteil soll die künftigen Hebammen besser auf die hohen Anforderungen in der Geburtshilfe vorbereiten.

Doch wo könnten diese Studiengänge künftig angeboten werden? Im Oldenburger Land gibt es erste Planungen.

So hat die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gemeinsam mit der Jade Hochschule die Absicht, in den kommenden Jahren die Akademisierung des Hebammenberufs voranzutreiben. Entsprechende Gespräche mit den zuständigen Landesministerien würden zurzeit geführt. Auch Christina Harms-Janßen, Kreisdelegierte Hebamme Friesland/Wilhelmshaven, favorisiert Oldenburg als Studienstandort. In der sogenannten „Westersteder Erklärung“, mit der sich Niedersachsens Hebammen für die Einrichtung des Studiengangs Hebammenwissenschaft einsetzen, wurden Studienortkriterien erarbeitet. Darunter fällt eine zentrale Lage, eigene Forschungsmöglichkeiten, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Medizin, möglichst internationale Anbindung oder eigene Disziplinentwicklung bis zur Habilitation. In Oldenburg solle dann die Theorie vermittelt werden, die praktische Ausbildung soll in geburtshilflichen Einrichtungen und bei freiberuflichen Hebammen in der gesamten Region stattfinden. Wilhelmshaven sehe Harms-Janßen im Bezug auf die Kriterien nicht mehr als Studienstandort.

Ob ein Studium den Beruf der Hebamme tatsächlich attraktiver macht? Bereits im November vergangenen Jahres hatte Hilke Schauland, zweite Vorsitzende des Hebammenverbandes Niedersachsen und Kreissprecherin, betont, dass ein duales Studium zu mehr Wertschätzung führen und dadurch mehr Nachwuchs gewonnen werden könnte. Zudem sei eine höhere Bezahlung für sie eine logische Konsequenz, die die Rahmenbedingungen für den Beruf verbessere. Für Niedersachsen müsse mit mindestens 160 dualen Studienabschlüssen pro Jahr, an mindestens vier Studienorten gerechnet werden.

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Tonia Hysky Redakteurin / Politikredaktion
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