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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Darum kommen Studenten gern an die Uni Oldenburg

01.08.2019

Oldenburg Aktuell haben die Studenten der Universität Oldenburg Semesterferien, genießen ihre vorlesungsfreie Zeit – wenn sie nicht gerade an Hausarbeiten schreiben oder für später gelegte Klausuren büffeln. Doch das neue Semester nähert sich mit großen Schritten. Und damit auch Entscheidungen, Termine und Fristen für die (angehenden) Studenten. Wir haben Fragen und Antworten rund um die Universität Oldenburg gesammelt:

Wie viele Studenten sind an der Uni Oldenburg?

Im Sommersemester 2019 waren 14 783 Studenten an der Uni Oldenburg eingeschrieben. Im vergangenen Wintersemester 2018/19 waren es 15 947 (WS 2017/18: 15 218). „Wer einen realistischen Eindruck bekommen möchte, wie sich die Studierendenzahl einer Universität über die Jahre entwickelt, sollte die Zahlen der jeweiligen Wintersemester betrachten und miteinander vergleichen“, sagt Dr. Corinna Dahm-Brey, Sprecherin der Uni Oldenburg. „Zahlen aus dem Sommersemester sind hingegen nicht aussagekräftig.“

Der Grund: „Neue Studierende schreiben sich zum Wintersemester ein. Im Laufe des dann beginnenden akademischen Jahres nimmt die Gesamtzahl der Studierenden ab – durch die zahlreichen Absolventinnen und Absolventen, die die Uni verlassen“, erklärt sie. Die Statistik zeige: „Die Gesamtzahl der Studierenden nimmt an der Uni Oldenburg seit vielen Jahren kontinuierlich zu.“

Gibt es Studienfächer, für die man sich noch bewerben kann?

Die Bewerbungsfristen für die meisten Studiengänge mit einer Zulassungsbeschränkung oder besonderen Zugangsvoraussetzungen sind bereits am 15. Juli abgelaufen. Doch es gibt noch einige zulassungsfreie Studiengänge, in denen eine Einschreibung noch bis zum 15. Oktober möglich ist. Das betrifft die Fach-Bachelor Chemie, Engineering Physics, Mathematik und Physik. Außerdem können sich angehende Studenten noch für die berufsbegleitenden Studiengänge Betriebswirtschaftslehre für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler sowie Business Administration in mittelständischen Unternehmen einschreiben.

Bei den Zwei-Fächer-Bachelor sind die folgenden Fächer ebenfalls zulassungsfrei: Anglistik, Chemie, Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Französisch, Informatik, Materielle Kultur: Textil, Niederlandistik, Ökonomische Bildung, Philosophie/Werte und Normen, Physik, Slavistik, Spanisch und Technik.

Welche Studiengänge waren in den vergangenen Jahren besonders begehrt?

Besonders beliebt war zuletzt im Zwei-Fächer-Bachelor das Fach Germanistik gefolgt von Sonderpädagogik, Interdisziplinäre Sachbildung und Elementarmathematik.

Dabei ist die Lehrerbildung ein Schwerpunkt an der Universität Oldenburg, sagt Stephanie Kessens, Abteilungsleiterin Zentrale Studien- und Karriereberatung an der Uni Oldenburg. Die genannten Fächer seien Voraussetzung, um den Zwei-Fächer-Bachelor mit Lehramtsoption studieren zu können und anschließend ein Studium mit dem Abschluss Master of Education aufzunehmen. Darüber hinaus ist Medizin wie in ganz Deutschland ein sehr nachgefragter Studiengang, sagt Kessens.

Warum kommen Studierende an die Universität Oldenburg?

Im vergangenen Wintersemester gab es eine Studieneingangsbefragung der Universität Oldenburg. Dabei wurde den Studenten die Frage gestellt, warum sie sich, für diese Universität entschieden haben – Mehrfachnennungen waren möglich. An erster Stelle gaben die Studenten die Nähe zu ihrem Heimatort sowie familiäre beziehungsweise private Bindungen an. Gleich dahinter rangiert die Begründung, dass die Universität Oldenburg einen guten Ruf genießt, gefolgt von der Begründung, dass Studenten oder Absolventen die Uni empfohlen haben.

Anschließend folgen Gründe wie das vielfältiges Lehrangebot, die angebotenen Studienschwerpunkte oder, dass der Studiengang nur an der Uni Oldenburg angeboten wird. Zuletzt wird angeführt, dass die Studenten an anderen Unis keinen Studienplatz bekommen haben und die Begründung, dass die Universität Oldenburg in Hochschulrankings „gut abschneidet“.

Für 81 Prozent der Erstsemester – die sich an der Studierendeneingangsbefragung beteiligt haben – war die Uni Oldenburg der Erstwunsch, sagt Kessens.

Welche Besonderheiten gibt es an der Universität Oldenburg?

„An der Universität Oldenburg kann als einzige niedersächsische Hochschule das Lehramt für alle Schulformen studiert werden“, sagt Kessens. Das Konzept des forschungsbasierten Lernens sei ein prägendes Element der Lehr-Lernkultur. Das Fach Technik, das es nur an zwei Hochschulen in Niedersachsen gibt, werde in der Regel als Lehramtsfach gewählt, so Kessens.

Ab diesem Donnerstag, 1. August, können Studieninteressierte sich über freie Studienplätze in zulassungsbeschränkte Studiengängen informieren. „Die Universität Oldenburg wird voraussichtlich in Biologie, Comparative and European Law, Sozialwissenschaften, Wirtschaftsinformatik sowie dem neuen Studiengang ,Physik, Medizin, Technik‘ freie Kapazitäten melden“, sagt Imke Hansjürgens, Abteilungsleiterin des Immatrikulationsamtes an der Uni Oldenburg.

Im Masterbereich sind unter anderem die Fächer Hörtechnik und Audiologie, Marine Umweltwissenschaften, Water and Coastal Management oder das Postgraduate Programme Renewable Energy (berufsbegleitend auch als Renewable Energy online) besondere Studiengänge.

Es ließen sich – je nach Perspektive, mit der das Studienangebot betrachtet wird – sicherlich noch weitere Studiengänge oder Fächer ergänzen, so Kessens.

Was ist der kleinste Studiengang?

Zu den „kleinsten“ Studiengänge mit relativ wenigen Studenten zählen: Gender Studies (55 Studenten), Materielle Kultur: Textil (90), Slavistik (42), Niederlandistik (24) und der recht neue Studiengang Physik, Technik, Medizin (48).


Mehr Infos zu freien Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen gibt es unter   www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse 
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Ellen Kranz Redakteurin / Regionalredaktion
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