• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Digitalisierungsprojekt: 3,5 Millionen Euro für Energie-Forschung

29.10.2019

Oldenburg /Hannover Die Forschung zur Digitalisierung wird in Niedersachsen landesweit vernetzt. Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU, Berne) übergab am Montag in Hannover Förderbescheide über insgesamt rund 22 Millionen Euro: Das Geld aus der Volkswagenstiftung ist für sechs Zukunftslabore im Land und die Einrichtung eines Direktoriums am Zentrum für digitale Innovationen (ZDIN) in Oldenburg bestimmt. Zum Vorsitzenden des Direktoriums wurde der Informatiker Prof. Dr. Wolfgang Nebel (Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg) gewählt.

In den Arbeitsgruppen sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschungseinrichtungen und Hochschulen mit Partnern aus der Praxis neue Ideen für Digitalprojekte erstellen und diese bearbeiten. Ziel sei es, digitale Innovationen direkt umzusetzen und in einen Dialog mit der Gesellschaft zu treten, heißt es dazu von der Uni.

Unter Leitung von Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff aus dem Department für Informatik der Universität Oldenburg werden Forscher beispielsweise erklären, wie sich einzelne Wohnviertel mit dezentral erzeugter Energie versorgen lassen. „Ein Energiemanagementsystem, das aktuelle Umgebungs- und Prognosedaten verwendet, steuert Erzeuger und Verbraucher wie Solaranlagen, Heizungen, Elektrogeräte oder E-Autos.“ Ziel sei es vor allem, Betriebskosten, Verbrauch und Emissionen zu minimieren, sagte der Informatiker.

Neue Technologien ermöglichen es laut Lehnhoff, Energie dann bereitzustellen, wenn sie benötigt wird, sowie Abwärme und regenerative Energiequellen besser zu nutzen und Speicher gemeinsam zu bewirtschaften.

Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert das Vorhaben in der Stadt Oldenburg seit dem 1. Oktober über fünf Jahre mit 3,5 Millionen Euro. „Die Oldenburger Informatik stellt mit diesem Zukunftslabor erneut ihre hoch innovative Forschung unter Beweis“, lobte der Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper anlässlich der Bewilligung.

Thümler sagte am Montag: „Das ZDIN mit seinen Zukunftslaboren ist unsere Antwort auf die Notwendigkeit, die Digitalisierungsforschung in Niedersachsen besser zu bündeln.“ Als weitere Beispiele für das Potenzial nannte das ZDIN etwa Feldroboter für die Landwirtschaft oder intelligente städtische Mobilitätskonzepte.

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.