OLDENBURG - Das Plaudern über alte Zeiten macht Spaß. Das zeigte sich auch bei den jüngsten Klassentreffen.
Hauptschule Ofenerdiek
Vor zehn Jahren haben sie die Hauptschule Ofenerdiek abgeschlossen. Es wurde also Zeit für ein Wiedersehen. Derya Korkmaz nahm die Organisation in die Hand und lud die Ehemaligen zum Etzhorner Krug. Viele hatten keinen weiten Weg, denn sie waren in Oldenburg und umzu geblieben. Andere reisten aus Hamburg, Bremen, Varel und Aurich an.
„Leider konnte unser Klassenlehrer Peter Burkert nicht kommen, weil er verreist war“, bedauert die Organisatorin. Auch ihre Mitschüler hätten ihn gern dabei gehabt. „Denn er war ein lieber Lehrer und hat uns viel beigebracht“, so der Tenor. Leicht hatte es ihr Lehrer nicht mit ihnen. Denn früher, so gaben die Ehemaligen zu, seien sie eine „Chaosklasse“ gewesen. „Heute sind wir aber viel ruhiger“, erzählt Derya Korkmaz lachend.
Das Wiedersehen sei sehr spannend gewesen. Nach der „Vorstellungsrunde“ wurde ausgiebig über die alten Zeiten geplaudert. Und am Ende des Abends stand für alle fest, dass das nächste Treffen in zehn Jahren veranstaltet werden soll.
Hebammenschule
Wie im Fluge verging auch das Treffen der ehemaligen Hebammenschülerinnen. Von 1986 bis 1989 hatten die 17 Frauen zusammen die Oldenburger Hebammenschule besucht. Viele von ihnen arbeiten heute freiberuflich und haben verschiedene Spezialgebiete, vier sind im Klinikum Oldenburg tätig, eine im Evangelischen Krankenhaus und eine ist die Familienhebamme der Stadt Oldenburg im neuen Projekt „Gustl“ (Guter Start ins Leben).
Zehn Jahre nach ihrem letzten Treffen hatten sich die Frauen viel zu erzählen: von den Entwicklungen in ihrem persönlichen Leben und von Erlebnissen in ihrem aufregenden Beruf. Im Restaurant „Ali Baba“ saßen sie sechs Stunden zusammen. „Die Zeit ging viel zu schnell vorbei“, so das Urteil von Hella Schauland. Nächste Chance zum großen Klönschnack ist in fünf Jahren. Dann feiern die Hebammen Jubiläum: 25 Jahre nach der Schulentlassung.
Schule HarlingerStraße
Ein Treffen der Ehemaligen, die in den Jahren zwischen 1952 und März 1954 aus der damaligen Katholischen Volksschule Harlingerstraße entlassen worden sind, planen Walter Haase und Bernhard Denker. Ein Termin steht noch nicht fest. Etliche Adressen der früheren Mitschüler haben die beiden Organisatoren schon gefunden. Es fehlen aber noch einige. In manchen Fällen ist von den Ehemaligen auch nur noch der Nachname bekannt.
Gesucht werden: Ingrid und Margot Zipp, Schülerin Niehaus, Schüler Zientek, Roland Guthies, Hermann Grüter, Hermann Hegeler, Ernst Tamfald, Ingrid Marschäuser, Ewald Titze, Schüler Friedrich, Horst Tammen, Manfred Kadow, Klaus Kothe, Schüler oder Schülerin Stenzel, Schülerin Brandes. Wer helfen kann, wird gebeten, sich zu melden bei Walter Haase, Tel./Fax 1 42 15, oder bei Bernhard Denker unter Tel. 0 44 84/94 50 88.
