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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Wenn Zeitung Menschen vereint

17.05.2019

Oldenburg Wo gibt es Projekte, bei denen die Teilnehmer retten, Currywurst machen, hinter die Kulissen einer Redaktion gucken? Auf diese wohl eher rhetorisch gedachte Frage erhielt Uwe Mork, Leiter der Privatkundenabteilung der Nordwest-Zeitung, bei der Abschlussveranstaltung des Projekts „Lesen und Schreiben verbindet“ am Donnerstag in der Volkshochschule Oldenburg prompt die korrekte Antwort: „Bei der NWZ!“, sagte eine der Teilnehmerinnen der neunten Auflage des Medienprojekts für Förderschüler und Menschen mit seelischer Behinderung.

„Lesen und Schreiben verbindet“ ist eine gemeinsame Aktion der Nordwest-Zeitung, des Aachener Instituts zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP), die das Projekt medienpädagogisch begleitet, und des Bezirksverbandes Oldenburg (BVO). Letzterer unterstützt das Projekt finanziell.

Die Schulen und Einrichtungen erhielten drei Monate lang die NWZ und nutzten sie auf verschiedenste Weise: zum Lesen, Basteln oder um auch selbst mal als Reporter auf Tour zu gehen, wie etwa die Schülerinnen und Schüler der Von-Aldenburg-Schule Varel. Sie schrieben ihren eigenen Artikel über einen Besuch in der Seniorenresidenz Hundsmühlen, bei dem sie von den Bewohnern wissen wollten, wie das Schulleben in deren Kindheit war. „Wir haben das Projekt wörtlich genommen: Wie können wir ,verbinden‘, mit anderen in Kontakt kommen?“, sagte Rüdiger Meis von der Von-Aldenburg-Schule. Er hoffe, dass diese Art von Inklusion mit solchen Begegnungen weiter stattfindet.

Doch auch jene Gruppen, die nicht selbst schrieben, haben die täglichen Zeitungen gut genutzt und ihr kreatives Potenzial voll ausgeschöpft. Bei der Abschlussveranstaltung waren unter anderem eine lebensgroße Ziege, Musikinstrumente, Uhren, Biomülltüten oder Samentütchen mit Blühmischungen zu bestaunen – alles gänzlich oder in Teilen aus Nordwest-Zeitungen hergestellt.

Eingeladen zur Abschlussveranstaltung haben Jana Reiners und Yvonne Ahlers-Wilkens von den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg. Auch sie waren voll des Lobes für das Projekt, bei dem sie mit dem Waldkindergarten Friedrichsfehn kooperierten. „So fängt Inklusion an“, sagte Ahlers-Wilkens. Reiners ergänzte: „Für uns ist das kein Projekt mehr, sondern eine Herzenssache.“ Auch die Projektinitiatoren zeigten sich durchweg zufrieden. „Das ist ein tolles Projekt, auf das wir alle stolz sind“, sagte Markus Moog vom IZOP-Institut.

„Es ist schön, anhand der Ergebnisse nicht nur zu sehen, dass das Geld hier sinnvoll eingesetzt ist, sondern auch, dass offensichtlich auch Spaß dabei ist“, betonte der Geschäftsführer des BVO, Frank Diekhoff. Er möchte die gute Sache weiter unterstützen, denn: „Seit neun Jahren kommen in diesem Projekt unterschiedlichste Menschen zusammen. Inklusiver geht es nicht.“


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Nathalie Meng Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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