• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Mehr Raum für Forschung in Oldenburg

12.01.2019

Oldenburg In Oldenburg gibt es viele Forschungseinrichtungen, die gut miteinander vernetzt sind. Sie tragen daher auch dazu bei, dass Oldenburg überregional noch bekannter wird. Von der Wasserstoffforschung über die Hörforschung bis zur Künstlichen Intelligenz – die Liste der Institute ist lang. Seit 2017 gehört auch das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität, kurz HIFMB, zu Oldenburg. Es hat seinen Sitz noch an der Ammerländer Heerstraße, nicht weit weg vom Campus der Carl von Ossietzky Universität, mit der man ebenso wie mit dem Alfred-Wegener-Institut (AWI, Bremerhaven) eng zusammenarbeitet.

Ziel der Wissenschaftler ist, die funktionelle Rolle der biologischen Vielfalt in den Meeren im Detail aufzuklären und so die wissenschaftlichen Grundlagen für den Schutz und das Management des Ökosystems Meer zu schaffen.

Was das bedeutet? „Wir kümmern uns um das Leben im Meer – und zwar um jedes“, erklärte Institutsdirektor Helmut Hillebrand am Freitag beim Besuch des niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU). Denn das Land unterstütze das HIFMB „wo es nur geht. Dafür einen großen Dank“, sagte Hillebrand. In den nächsten Jahren haben die Verantwortlichen einiges vor. Geplant ist ein Umzug.

Von den jetzigen Räumen an der Ammerländer Heerstraße ins Entwicklungsgebiet Technologiepark in Wechloy, wo ein Neubau entstehen soll. Der ist nur einige Meter entfernt von der jetzigen Arbeitsstätte. „Auf dem Gelände der ehemaligen Logemannhalle“, erklärte Rainer Pigge, Administrativer Koordinator beim HIFMB. 3711 Quadratmeter Bruttogeschossfläche soll das Gebäude haben. Ein erster städtebaulicher Entwurf liegt vor.

Baubeginn soll im Oktober 2020 sein, die Grundsteinlegung im Juni/Juli 2021. Bis 2022 sollen auf dem Areal Büro- und Laborräume für 80 Mitarbeiter des Instituts sowie fünf Gastwissenschaftler entstehen, der Einzug ist für 2023 vorgesehen. In der Gründungsphase, die noch bis Ende des Jahres 2020 läuft, steuert das Land Niedersachsen insgesamt 23 Millionen Euro bei. 15 Millionen Euro sind laut Hillebrand für den Bau, die restlichen acht Millionen unter anderem für die Forschung. Ab 2021 und die darauffolgenden Jahre wird das Projekt zu 90 Prozent vom Bund finanziert. Die restlichen zehn Prozent sind Landesbeteiligung. Das Jahresbudget für den gesamten Betrieb liegt laut Hillebrand bei 5,5 Millionen Euro jährlich. Bereits in diesem Jahr soll das Personal aufgestockt werden. Vier Stellen sind derzeit ausgeschrieben. Das HIFMB hat momentan 20 Mitarbeiter. Schrittweise soll auf 80 plus Gastwissenschaftler aufgestockt werden, erklärte Pigge.

Einblicke in die Forschung gab am Freitag auch Irene Roca. Sie berichtete darüber, wie Wissenschaftler mithilfe akustischer Methoden die biologische Vielfalt im Meer erfassen und zeigte die Konsequenzen von Unterwasserlärm auf. Roca gehört zur ersten Gruppe von Nachwuchswissenschaftlern, die sich im Rahmen eines speziellen Programms für Postdocs drei Jahre lang am Institut aufhält und ihre Forschung vertieft. Das Programm soll die Vernetzung von Kollegen der Universität Oldenburg und des AWI fördern. Demnächst dürften einige Kollegen dazukommen.

Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2042
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.