OLDENBURG - Zum Verweilen einladen will die Volkshochschule ihre Kursteilnehmer im neuen Gebäude, das die GSG an der Karlstraße baut: Wenn die VHS voraussichtlich im August 2010 dorthin umzieht, soll in der Eingangshalle auch ein Cafe eröffnen. Den Betrieb nehmen die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg in die Hand. Neun bis zwölf behinderte Menschen sollen die VHS-Besucher bedienen – montags bis freitags von acht bis 21 Uhr und sonnabends von 8.30 Uhr bis 17 Uhr.
„Bisher sind unsere Kursteilnehmer in den Pausen zwischen den Kursen oder nach den Kursen immer direkt weggegangen“, sagt Hans Peter Heyer, Direktor der VHS. Dies wolle man jetzt ändern – auch weil es nördlich vom Hauptbahnhof bisher kein gastronomisches Angebot gebe.
„Wir freuen uns, durch die Kooperation mit der VHS weitere Arbeitsplätze außerhalb unseres Hauses zu schaffen“, sagt Gerhard Wessels vom Vorstand der Gemeinnützigen Werkstätten. Diese hatten schon länger nach einer Möglichkeit gesucht, ein Cafe zu betreiben. Ziel der Werkstätten in diesem wie in anderen Projekten ist, behinderten Menschen Arbeitsmöglichkeiten zu bieten, die denen auf dem freien Arbeitsmarkt möglichst nahe kommen. „Natürlich wollen wir hier guten Kaffee und einen professionellen Cafe-Betrieb anbieten“, so Wessels weiter.
Für das Cafe, das etwa 150 Quadratmeter des insgesamt 240 Quadratmeter umfassenden Eingangsbereichs umfassen soll, wird noch ein Name gesucht. Vorschläge nehmen die Gemeinnützigen Werkstätten bis zum 15. Dezember unter Tel. 3 40 51 11 entgegen. Für den Sieger gibt es einen Cafe-Gutschein für 100 Euro.
