OLDENBURG - OLDENBURG/KR - Wie können Schule und Wirtschaft in einem Bildungsnetzwerk kooperieren? Wie sehen motivierende und praxisnahe Unterrichtsangebote zu Klima und Energie aus? Und welche Berufschancen bieten erneuerbare Energien in der Region? Das sind zentrale Fragen der Impulstagung Klimaschutz und erneuerbare Energien in der Schulpraxis am Montag, 9. Oktober, in der Universität Oldenburg.
Lehrkräfte, Schüler, Umweltpädagogen und Vertreter engagierter Energie-Unternehmen finden erstmals zusammen, um den Themenkomplex Klima und Energie im Schulunterricht zu stärken.
Diese Bildungsinitiative ist Teil des städtischen Projektes Energienetzwerk Nordwest in der Metropolregion Bremen-Oldenburg und wird gefördert von der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Bremen/Niedersachsen (RAG).
„Angestrebt wird ein Netzwerk mit Akteuren aus Bildung, Wirtschaft und Forschung, um gemeinsame Unterrichtsangebote zu Energiesparen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu entwickeln“, erklärt Christel Sahr vom Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ), die dieses Projekt betreut.
Als Referenten konnten der Klimaexperte und Deichhauptmann Dr. Michael Schirmer von der Universität Bremen und Dr. Michael Scharp vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) gewonnen werden. Um unterrichtspraktische Qualifikation geht es in Workshops. Für Grundschulen zeigt Prof. Dr. Astrid Kaiser von der Universität Oldenburg Methoden zur Integration des Themas Klimaschutz und erneuerbare Energien in den Sachkundeunterricht.
Ein Markt der Möglichkeiten im Foyer des Hörsaalzentrum zeigt beispielhafte Unterrichtsvorhaben. Die EWE AG ist mit dem Schul-Infomobil und einer Lehrerfortbildung für die Sekundarstufe I vertreten; Anmeldung beim RUZ unter Tel. 248 376, klima-netzwerk@gmx.de.
