OLDENBURG - Die Veranstalter erwarten zu der Tagung am 25. April rund 220 Schülerinnen und Schüler. Das Forum dient dem Austausch der jungen Konfliktmanager.
Von Rainer Dehmer
OLDENBURG - Gewalt an Schulen ist ein ernstes Problem: Eine wichtige Aufgabe erfüllen hier die Streitschlichter an den Oldenburger Schulen. Diese speziell ausgebildeten Kinder und Jugendlichen tragen engagiert zum Schulfrieden bei. Um den Jungen und Mädchen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zu geben, organisieren Präventionsrat, Oldenburger Fortbildungszentrum (Universität) und Polizeidirektion wieder ein Forum für Schülerinnen- und Schülerstreitschlichter aus den 5. bis 13. Klassen.Am Mittwoch, 25. April, 8 bis 13 Uhr, dreht sich im Alten Landtag alles um die anspruchsvolle Arbeit der jungen Konfliktmanager. Nach dem Erfolg im Vorjahr bei der Erstauflage mit rund 220 Teilnehmern hoffen die Veranstalter auf eine ähnliche Resonanz beim zweiten Forum.
„Damit die Arbeit der Streitschlichter an den Schulen auch weiterhin so erfolgreich laufen kann, geben wir den Schülern die Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen mit der Streitschlichtung auszutauschen und von Ergebnissen, Erfolgen und Schwierigkeiten zu berichten“, erklärt Wilm Renneberg. Der Leiter des Oldenburger Fortbildungszentrums organisiert die Veranstaltung.
Wie wichtig die Arbeit der Streitschlichter aus Sicht der Polizei ist, wird am 25. April Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau in seiner Begrüßungsrede erläutern. Im Anschluss können sich die Schüler in Workshops miteinander austauschen. Dabei wird es u.a. um die Themen Mobbing, Mädchen-Konflikte und um Grenzen der Konfliktschlichtung gehen. Über „Gewaltfilme auf dem Handy“ berichtet Markus Gerstmann vom Servicebüro Internationale Jugendkontakte in Bremen. Wie man mit schwierigen Streitfällen umgeht, erläutert Veronika Hillenstedt vom Oldenburger Verein Konfliktschlichtung. Für die begleitenden Lehrer wird ein eigener Workshop zum Thema „Mobbing als Realität in unserer Schule“ angeboten.
Zu den Gästen gehört auch Oberbürgermeister Gerd Schwandner. Er wird ein Grußwort sprechen. Kommen wollen auch Mitarbeiter verschiedener Hilfseinrichtungen (u.a. Kinderschutz-Zentrum, Drogenberatungsstelle Rose 12), um an Ständen im Alten Landtag ihre jeweilige Arbeit vorzustellen.
