OLDENBURG - Bei den Radsport-Landesmeisterschaften in Eyendorf (bei Lüneburg) waren viele Aktive des Radsportclubs Oldenburg (RSC) aktiv. Am ersten Tag wurden ab der Klasse der U 15 in der Disziplin „Einzelzeitfahren“ die Landesmeister ermittelt – hierbei zeigten die RSC-Fahrer gute Leistungen.

Fabian Rausch, der in der U 15 auf die 10,3 km lange Strecke ging, wurde Sechster, während Nils Fröse, der in der gleichen Klasse die Distanz zurücklegte, den zehnten Platz belegte. In der weiblichen U 17 wurde Eltje Lange in der Einzel-Distanz Dritte.

Bei den Masters-Fahrern starteten Andreas Schoon und Harald Fröse, allerdings zählte dieses Einzelzeitfahren nicht als Landesmeisterschaft. Am Ende der 20,6 km langen Distanz wurde Schoon Zweiter, während Fröse knapp das Podium verpasste und letztendlich den vierten Platz belegen konnte.

Tags darauf wurde dann in allen Klassen um die Landesmeistertitel im Straßenrennen gekämpft. Hierbei konnte in der Klasse der weiblichen U 13 mit Sophie Peters eine Vize-Landesmeisterschaft geholt werden. Dieses Rennen ging über insgesamt 20,6 km. Dabei wurde der Titel erst im Schlussspurt vergeben. Die RSC-Fahrerin Peters zeigte sich spurtstark und musste nur einer Konkurrentin den Vortritt lassen. Lina Rausch schrammte knapp am Podest vorbei und wurde Vierte. Dominik Martens (U 13) kam hier ebenfalls im Schlussspurt auf den sechsten Platz.

Rausch und Fröse (U 15) die über die Distanz von 30,9 km gehen mussten, fuhren in einem bis zum Schuss geschlossenen Fahrerfeld. Sämtliche Ausreißversuche einiger Fahrer wurden vom Feld kontrolliert. So kam es auch hier zu einem Schlussspurt der circa 300 m vor dem Ziel angezogen wurde. Hier konnte sich Rausch eine sehr gute Position sichern und fuhr – wie schon einen Tag zuvor beim Einzelzeitfahren – als Sechster ins Ziel, während Fröse am Ende auf Platz 15 notiert werden konnte.

In der Klasse der Masters-Fahrer (diese mussten eine Distanz von insgesamt 92,7 km absolvieren) waren mit Andreas Zilka (13. Platz), Harald Fröse (14.), Andreas Schoon (21.) und Henning Früchtenicht ebenfalls noch weitere Fahrer des RSC Oldenburg am Start. Da es auch hier bis zum Schluss ein geschlossenes Fahrerfeld gab, und der sehr anspruchsvolle Kurs bei allen Fahrern viel Kräfte gefordert hatte, fehlten den Fahrern des RSC zum Schluss die entscheidenden Zentimeter im Spurt, um ein vielleicht noch besseres Ergebnis zu erlangen.