OLDENBURG - Unterricht auf Bäumen und auf Matten, ausgerüstet mit Videokameras und selbst entworfenen Fragebögen: An drei Tagen widmete sich die Hauptschule Ofenerdiek intensiv dem Thema Gewaltprävention.

Lehrer und Schüler konnten sich so gemeinsam in jahrgangsübergreifenden Workshops von vielen Seiten an das Thema herantasten. Unter Mitwirkung verschiedener schulexterner Einrichtungen wie der Agentur Prevent (Sign-Präventionsarbeit) und dem Jugendkommissariat der Oldenburger Polizei standen dabei „vor allem respektvolle Kooperation und Kommunikation im Blickfeld der einzelnen Workshops“, sagt Schulleiterin Antoinette Otte.

Vom schuleigenen Kletterwald, praktischen Anleitungen zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung über Theaterspiele und Konfliktschlichtung bis zur Gestaltung von Umfragen zur Gewaltprävention und zum Entwurf von Comics gegen Gewalt – jeder konnte seinen eigenen Zugang zum Thema wählen.

Die Projekttage endeten in einer gemeinsamen Präsentation in der Aula. Neben kurzen Bühnenauftritten zur Darstellung einzelner Workshops und einer großen Ausstellung mit Stellwänden wurde auch eine selbst gemachte Broschüre über Hilfs- und Beratungsangebote vorgestellt, die nun allen Klassen der Hauptschule an der Lagerstraße zur Verfügung gestellt wird, so die Schulleiterin.