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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Soziales: Osterferien mal ganz anders

01.02.2020

Oldenburg Am Ende profitieren alle davon. Jugendliche machen völlig neue Erfahrungen, bekommen neue Berufs- und Lebensperspektiven, lernen wie erfüllend es sein kann, „etwas mit Menschen“ zu machen – und die unterschiedlichen sozialen Einrichtungen der kirchlichen Hilfswerke Caritas und Diakonie erweitern den Kreis möglicher Mitarbeiter.

300 Plätze in 150 Einrichtungen stehen in diesem Jahr während der Osterferien für eine Woche Jugendlichen ab 15 Jahren im Oldenburger Land zur Verfügung. Caritasdirektor Dr. Gerhard Tepe und Diakonievorstand Thomas Feld unterstrichen am Freitag bei der Vorstellung der 23. Auflage des Projektes die großen Chancen für alle Beteiligten.

Bestätigt wurde dies durch Michelle Müller (16) und Gideon Zitterich (15), die im vergangenen Jahr an der Aktion teilgenommen hatten. Während Gideon Zitterich aus Oldenburg, der durch eine NWZ-Veröffentlichung vom „Szenenwechsel“ erfahren hatte, in einer Kindertagesstätte mitarbeitete, sammelte Michelle Müller aus Cappeln in einem Krankenhaus neue Erfahrungen. Gideon Zitterich will Fluglotse werden und ist überzeugt, dass die im Sozialbereich gesammelten Erfahrungen dabei helfen werden. Für Michelle Müller war das Praktikum ein Anstoß, sich für einen Pflegeberuf zu entscheiden.

Schirmherr der Aktion ist in diesem Jahr Sebastian Hahn, Poetry-Slammer, Moderator und Autor. Der 29-jährige Psychologe unterstrich, wie gut es tun kann, neue, bleibende Eindrücke aus vorher fremden Lebenswelten zu gewinnen.

Im vergangenen Jahr haben 90 überwiegend weibliche Jugendliche an der Aktion teilgenommen, sodass seit Gründung des „Szenenwechsels“ insgesamt 2762 junge Menschen die Chance genutzt haben, während der Osterferien mal was ganz anderes zu unternehmen.

Die Chefs von Caritas und Diakonie, Tepe und Feld, stellten auch den gesellschaftlichen Nutzen der Aktion heraus. Beide äußerten sich positiv zu Überlegungen, ein Pflichtjahr für junge Menschen einzuführen, bei dem jeder wählen könnte, in welchem Bereich er eingesetzt wird. Ein solches allgemeines Pflichtjahr könnte für mehr Durchlässigkeit zwischen unterschiedlichen sozialen Schichten sorgen.

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Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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