OLDENBURG - Im Bodensee lernte er einst schwimmen, Konstanz kennt er wie seine Westentasche: Für Oberbürgermeister Gerd Schwandner steht am morgigen Donnerstag ein Wettkampf gegen die alte Heimat an. Im Finale um den Titel „Stadt der Wissenschaft 2009“ trifft Oldenburg auf Konstanz und Lübeck. Schwandner präsentiert zusammen mit Uni-Präsident Prof. Uwe Schneidewind und EWE-Chef Dr. Werner Brinker die Oldenburger Bewerbung.

Wie die NWZ , so haben sich auch der Südkurier und die Lübecker Nachrichten in den konkurrierenden Finalstädten umgesehen. Vor allem den Konstanzern dürfte seitdem klar sein: Oldenburg ist ein harter Gegner. Denn während in Lübeck bei einer NWZ -Stichprobe das Thema „Stadt der Wissenschaft“ weitgehend unbekannt war, zeigten sich die Oldenburger sehr gut informiert. Gerade dies könnte ein Pluspunkt sein. Denn bei dem mit 250 000 Euro dotierten Titel kommt es dem Stifterverband vor allem darauf an, dass das Thema „Stadt der Wissenschaft“ nicht nur in Hörsälen stattfindet sondern in der Preisträger-Stadt auch gelebt wird.

Oldenburg setzt dabei auf den Titel „Übermorgenstadt“. Und auf drei „Ts“ – Talente, Toleranz und Technologie. 94 Ideen und Projekte hat das Oldenburger Bewerbungsteam zusammengestellt. Und die sollen nicht nur 2009 wirken. Die „Übermorgenstadt“ ist (zunächst) bis 2014 ausgelegt. Die Internetplattform beantwortet bereits heute spannende Alltagsrätsel.

Weshalb zumindest das „Hamburger Abendblatt“ im Vergleich der drei Finalisten die Oldenburger Bewerbung als „am eindrucksvollsten“ beurteilte.