OLDENBURG - Knapp acht Monate nach dem Start des Programms zur „Stadt der Wissenschaft“ ist Rainer Lisowski hochzufrieden mit dem Verlauf. „Unsere Zwischenbilanz fällt positiv aus. Wir haben eine Reihe von Leitprojekten gestartet, die insbesondere in der Innenstadt (z.B. Wissenschaftsgärten und Experimentiermeile) gut angekommen sind“, freut sich der Projektleiter der Stadt der Wissenschaft.

Auf hohem Niveau soll es weitergehen. Auch für die letzten vier Monate des Jahres verspricht Lisowski ein gehaltvolles Programm. „Wir haben noch einige hochinteressante Veranstaltungen.“

Einzigartige Ausstellung

Er denkt vor allem an die Ausstellung „Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“. Das Landesmuseum Natur und Mensch zeige in der einzigartigen Sonderausstellung die Geschichte zahlreicher Disziplinen und beleuchte damit den Weg, in der Gegenwart aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen. Die Schau im Augusteum werde auch für großes überregionales Interesse sorgen, ist sich Oberbürgermeister Gerd Schwandner sicher.

Groß ist das Interesse auch an der Wissenschafts-Geisterbahn. Das erfolgreiche Stück im Hilfskrankenhaus unter der IGS Flötenteich wird daher auch im September noch zu erleben sein.

Bewährtes wird fortgesetzt

Bis zum 20. September bleibt der Messpfahlnachbau vor dem PFL geöffnet und bis Ende des Jahres die Wissenschaftsbox auf dem Schlossplatz. Fortgesetzt wird auch die Reihe „Uni am Markt“. Am Sonnabend, 5. September, 11 Uhr, befasst sich der Chemiker Professor Dr. Mathias Wickleder in der Exerzierhalle am Pferdemarkt mit dem „Licht von Übermorgen“. In seinen Experimenten wird er zeigen, welche Bedeutung die Chemie bei der Lichterzeugung hat.

Zu den 180 Veranstaltungen in der Zeit von September bis Dezember gehört ein gemeinsames Projekt mit Oldenburgs niederländischer Partnerstadt Groningen. Bei den Thementagen „Alter in der Übermorgenstadt“ (11. bis 13. September, Pferdemarkt) stellen Groninger und Oldenburger realisierte und visionäre Wohnkonzepte aus ihren Städten vor. „Dazu befragen wir derzeit in der Fußgängerzone die Oldenburger zu ihren Vorstellungen zum Leben im Alter“, so Lisowski.

Kurzfristig hat sich noch die Hauptschule Kreyenbrück als Veranstalter eingebracht. Die Schüler greifen am Beispiel der energetischen Sanierung ihrer Mensa das Thema Energie für übermorgen auf.

Zusammengefasst sind die Veranstaltungen in einem 98-seitigen Programmheft, das kostenlos an vielen Stellen erhältlich ist.

Ein Spezial zur Übermorgenstadt unter www.NWZ

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Infos zum Programm unter www.uebermorgenstadt.de