OLDENBURG - Kaum hat die LzO ihre neue Zentrale bezogen, da rollen hinterm Bahnhof schon wieder die Baumaschinen an. Am Dienstag legten OB Gerd Schwandner, VHS-Vorstandsvorsitzender Dieter Boll und GSG-Chef Stefan Könner den Grundstein für die neue Volkshochschule. Sieben Standorte (u.a. vier am Waffenplatz) werden im Gegenzug aufgegeben. Die neue VHS wird eine Volkshochschule der kurzen Wege. Wenngleich man sich nicht aus der Fläche verabschieden will. „Kurse in Schulen wird es weiter geben“, sagt Direktor Hanspeter Heyer.

In dem weißen Putzbau – der von der GSG errichtet und dann an die VHS vermietet wird – werden neben der Verwaltung 34 Schulungsräume entstehen. Dazu noch eine Lehrküche und Multifunktionsräume z.B. für Vorträge oder Diskussionsveranstaltungen.

Niedersachsens zweitgrößte VHS wird den Umzug allerdings nicht alleine finanzieren können. Die Stadt wird ihren jährlichen Zuschuss von derzeit rund 650 000 Euro um 50 000 Euro aufstocken müssen. Immerhin kostet die Oldenburger VHS damit gerade mal die Hälfte der Osnabrücker. „Für eine Übermorgenstadt ist ein moderner Bildungsträger eine wichtige Säule“, begründet Schwandner. Gerade im Bereich Integration falle der VHS eine wichtige Funktion zu.

Gleich neben der Baustelle dürfte bald eine weitere folgen. Die Rechtsanwaltskanzlei Fugger bestätigte auf NWZ -Anfrage, dass sie dort ein mehrstöckiges Bürohaus plant. Und auf der gegenüberliegenden Seite wird mittelfristig die EWE bauen.

Eine Webcam von der VHS-Baustelle finden Sie unter www.NWZonline.de