OLDENBURG - Feierstimmung an der Karlstraße: Sechs Monate nach dem ersten Spatenstich haben GSG und Volkshochschule am Dienstag mit Handwerkern und geladenen Gästen Richtfest für den VHS-Neubau gefeiert. Trotz einer unfreiwilligen Winterpause auf dem Bau zeigte sich GSG-Chef Stefan Könner zuversichtlich, den gesteckten Zeitplan einhalten zu können. Die letzte Betondecke habe zwar wegen des Frosts noch nicht gegossen werden können, im Juli wird aber dennoch alles fertig sein“, sagte er am Rande der Festakts.

In den fünfstöckigen Bau gegenüber dem ZOB-Parkhaus investiert der Bauherr GSG 6,8 Millionen Euro. Die VHS wird im Sommer Mieter und verlagert dann sieben ihrer neun Hauptstandorte im Stadtgebiet (u.a am Waffenplatz) ins neue Domizil. „Unterrichtet wird aber weiterhin auch an 50 weiteren Standorten, u.a. in Schulen und Fitness-Studios“, sagte VHS-Direktor Hans Peter Heyer.

Um die Miete für eine der modernsten VHS-Zentralen finanzieren zu können, greift die Stadt dem Team von Heyer unter die Arme. Anstatt wie bisher 650 000 Euro bekommt die VHS künftig einen städtischen Zuschuss von etwa 750 000 Euro.

„Die VHS wird hier eine gute Zukunft vor sich haben“, sagte Stefan Könner mit Blick auf den mächtigen Betonkomplex mit seinen 4300 Quadratmetern Nutzfläche. Das Foyer gilt als Herzstück des Neubaus. Neben dem Kunden- und Beratungszentrum entsteht dort ein Cafe, das von den Gemeinnützigen Werkstätten betrieben wird.

Oberbürgermeister Gerd Schwandner meinte, dass das neue Bildungshaus wichtig für die Entwicklung des Quartiers sei. Unklar sei derzeit aber noch, in welcher Form die frei werdenden VHS-Gebäude genutzt werden. Damit befassen sich demnächst die Fachausschüsse.

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