OLDENBURG - Abschluss einer erfolgreichen Aktion: Die Teilnehmer des EU-Modellprojekts „Youth for Innovation“ haben am Freitag im PFL Bilanz gezogen. Ziel des Programms für Schüler war es, zusammen mit Vertretern aus Institutionen und Unternehmen neuartige Mini-Projekte mit regionalem Bezug zu entwickeln und zugleich Kontakte über die Grenzen hinaus zu knüpfen.

Insgesamt nahmen 250 Schüler aus 13 Schulen der Region Weser-Ems teil, die 34 Projekte entwickelten und vorstellten. Darunter z.B. Konzepte für die grenzenlose Vermittlung von Praktikums- oder Ausbildungsplätzen oder die Vermarktung eines naturverträglichen Kanutourismus auf der Hunte. Hinzu kamen 18 Schülerprojekte aus fünf EU-Partnerregionen. Die besten Innovationsprojekte wurden im Rahmen der Abschlusskonferenz ausgezeichnet, darunter neun Weser-Ems-Projekte und sieben aus den EU-Partnerregionen.

Allen eingereichten Projekten gemeinsam ist ein besonderes Engagement der Schüler. „Die Schüler erlernen eigenständiges Denken und Handeln sowie selbständiges Arbeiten, welches sich nachhaltig auf die gesamte Arbeitsweise auswirkt“, sagte Christiane Hacker-Horstmeyer von der BBS Wechloy. Die Schüler schätzten an dem Modellprojekt die Zusammenarbeit mit Partnern außerhalb der Schule und die Mitarbeit an einem realen Projekt aus der Wirtschaftspraxis.

Eine Weiterführung des Projekts wird von allen Beteiligten als sinnvoll angesehen. „Zum einen vertieft die Projektarbeit die Kenntnisse der Schüler in der jeweiligen Materie. Darüber hinaus sind aber auch die allgemeinen Erfahrungen sehr wichtig“, sagt Ina Lehnert-Jenisch von der Wirtschaftsförderung der Stadt. „Die Komplexität eines Themas zu erkennen und damit umzugehen, die Konfrontation mit konkreten Aufgabenstellungen aus der Praxis, die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen und deren Unterstützung stellen wichtige Erfahrungen dar, die die Teilnehmer auch in ihrem weiteren Bildungs- und Berufsweg prägen werden.“

Das Modellprojekt wurde von der Stadt als Trägerin stellvertretend für die Region Weser-Ems mit Partnern aus fünf weiteren europäischen Regionen ausgerichtet.