OLDENBURG - Die 2003 gegründete „Stiftung Professor Joachim Lenz“ hat am Freitag den Wettbewerb „Jugend baut Europa“ mit einem Preis von 10 000 Euro für praktische Projekte ausgeschrieben, die die gute Nachbarschaft zwischen Deutschland und den osteuropäischen Ländern fördern. Das teilte der emeritierte Fachhochschulprofessor Joachim Lenz den etwa 60 Teilnehmern des Stiftungstages im PFL mit.

Lenz ist geistiger Vater des Oldenburger Rohrleitungsforums und „ohne mein Wissen“, wie er sagt, Namensgeber der Stiftung, die anlässlich seines Ruhestands gegründet wurde. Etwa 250 Mitglieder und Förderer vergeben Stipendien an Absolventen von Ingenieurs-Studiengängen aus Osteuropa, die in hiesigen Firmen ihre praktischen Erfahrungen machen wollen. Unter den Gästen weilte als Partner aus Russland auch Professor Dr. Eugen Trenin von der Uni St. Petersburg.

Lenz sagte zu seinen Beweggründen: „Unsere Arbeit ist ein Dank für die offene Hand, die uns die Westmächte nach dem Krieg gereicht haben, den wir nach Osten weiterreichen.“