OLDENBURG - „In Oldenburg haben zur Stadt der Wissenschaft alle an einem Strang in die gleiche Richtung gezogen. Und dieses Ereignis hat unsere Stadt richtig vorangebracht und tut es weiterhin. Das wünsche ich Ihnen auch.“ Mit diesen Worten übergab Oberbürgermeister Gerd Schwandner am Donnerstag in Berlin symbolisch den Staffelstab von der Stadt der Wissenschaft 2009 an die Stadt der Wissenschaft 2011. Empfänger dieses Staffelstabs (in Wirklichkeit eine digitale Uhr, die rückwärts läuft), war Jens Beutel, Oberbürgermeister der Stadt Mainz.
Die Kür der künftigen Stadt der Wissenschaft war für Oldenburg auch die Chance, vor größerem Publikum (Vertreter der in die Endrunde des Wettbewerbs gelangten Städte Mainz, Bielefeld und Chemnitz) Bilanz der Übermorgenstadt zu ziehen. Für Schwandner war vor allem der Wettbewerb im Vorfeld „das zentrale Ereignis, alle handelnden Personen in Oldenburg zusammenzubringen“. Dies sei vorbildlich gelungen.
Es sei wichtig gewesen, die Bevölkerung miteinzubeziehen, und der Oberbürgermeister war damals überrascht, „als plötzlich alle mitmachen wollten“. Entstanden sei durch das Projekt Stadt der Wissenschaft „großer Zusammenhalt und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, betonte Heide Ahrens, Vize-Präsidentin der Uni Oldenburg.
Dr. Rainer Lisowski, zuständig für wissenschaftliche Angelegenheiten bei der Stadt, erklärte, dass in Oldenburg „neue Netzwerke“ entstanden seien. Und er betonte: „Wissenschaft ist ein wichtiger Bestandteil des Standort-Marketings.“ Der „Renner“ in 2009 waren allerdings die Autobahnschilder „Stadt der Wissenschaft 2009“. „Das müssen Sie unbedingt machen“, empfahl Lisowski.
