OLDENBURG - Es war kalt und es goss in Strömen, aber verdrossen hat es die Schüler nicht. Am Donnerstagvormittag hat am Achterdiek die „1. Ruderregatta Oldenburger Schulen“ stattgefunden – mit 80 Schülern aus Herbartgymnasium, AGO, NGO, Cäci, GAG und Helene-Lange-Schule. Die Schülerinnen und Schüler starteten im Vierer mit Steuermann, die Boote für die 250-Meter-Strecke hatte der Oldenburger Ruderverein (ORVO) zur Verfügung gestellt. Am Ende siegten – in einem kombinierten Wettkampf mit Boot und Ruder-Ergometer – in der Sekundarstufe 1 das Team GAG 4 der Graf-Anton-Günther-Schule vor Team GAG 3 und in der Sekundarstufe 2 das Team AGO2 vor Herbart 3.
GAG-Lehrerin Susanne Menge sagte, auf der Hunte gehe es für die Schüler darum, „den Wassersport an der frischen Luft und mit Rücksicht auf die Natur zu erleben“. Wiebke Dohnalek (18) vom Neuen Gymnasium sagte über ihre Entscheidung fürs Rudern in der Schule: „Das ist mal etwas Neues, etwas, an das ich sonst gar nicht so rangekommen wäre.“ Auch Jonas Kempf, Eike Marks und Moritz Adam aus den fünften und sechsten Klassen des Herbartgymnasiums haben ihre Begeisterung fürs Rudern in der Schule entdeckt, als Teilnehmer der Ruder-AG von Herbartgymnasium und Graf-Anton-Günther-Schule. Eike: „Wir finden das echt super.“ Und Moritz: „Das Wetter ist zwar bescheiden, aber wir wollen alle aufs Wasser und auf keinen Fall den Wettkampf wegen des Regens nur drinnen auf dem Ruder-Ergometer austragen.“
Für Schul- und Sportamtsleiter Heiko Setje-Eilers war die fröhliche Verfassung der Schüler angesichts des Regens „ein Zeichen dafür, wie wetterfest Ruderinnen und Ruderer sind“. Die Stadt habe „ein besonderes Interesse daran, was sich hier entwickelt dank der engagierten Fachlehrer und des ORVO“. Im städtischen Haushalt seien nun 44 000 Euro für die Beschaffung neuer Boote eingestellt worden, sagte Setje-Eilers unter dem Beifall der Wassersport-begeisterten Schüler.
