Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Zisch-Projekt In Oldenburg Wenn Schüler zu Reportern werden

Manuela Wolbers

Oldenburg - Einfach nur Zeitung lesen – darum geht es beim Projekt „Zeitung in der Schule“ (Zisch) nicht. Die Schülerinnen und Schüler lernen selektives Lesen und stärken ihre eigene Urteilskraft. „Zisch sensibilisiert für seriösen Journalismus“, beschreibt es Andreas Renken, Pressesprecher der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), beim Lehrerseminar im NWZ-Medienhaus in Oldenburg.

Schulen und Lehrer

Aus dem Stadtgebiet nehmen Klassen mit insgesamt 24 Lehrkräften von zwölf Schulen am Zisch-Projekt teil:

Oberschule Alexanderstraße: Lehrerinnen Carina Bökesch, Byanca Küßner, Eva Santen und Susan Wiraeus

Oberschule Osternburg: Britta Borggreve, Astrid Folkerts, Nils Korsten, Sandra Müller-Plautz und Kathrin Thümler

Schule Sandkruger Straße: Anke Janßen

IGS Flötenteich: Gunnar Greszik

Schule am Bürgerbusch: Britta Hack, Inger Kramer und Claudia Surmann

Freie Waldorfschule: Christian Hauck-Hahmann

Freie Schule Oldenburg: Rainer Hoyer

Oberschule Ofenerdiek: Frauke Lienemann

Schule an der Kleiststraße: Boris Lübben

Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte: Lars Nußwaldt und Sabine Strecker

IGS Kreyenbrück: Ellen Brauch, Melanie Onken und Britta Teller

Berufsbildende Schulen 3: Angela van Lengen

22 Lehrerinnen und Lehrer haben sich am Donnerstag auf den kommenden Durchlauf des Zisch-Projekts vorbereitet. In diesem Jahr nehmen Schulen aus dem Stadtgebiet Oldenburg und dem Landkreis Cloppenburg daran teil. Das nächste Mal können sie in drei Jahren mitmachen.

Zeitung kennenlernen

Im Projekt lernen die Jugendlichen nicht nur als zuverlässige Informationsquelle kennen, sondern lernen viel über Aufbau und selektives Lesen. Außerdem dürfen sich sich unter Anleitung von NWZ-Mitarbeitern selbst als Reporterinnen und Reporter versuchen.

Der Projektzeitraum läuft vom 9. September bis zum 13. Dezember. In der Zeit erhalten die teilnehmenden Klassen die Zeitungen als Unterrichtsmaterial zur Nutzung in unterschiedlichen Fächern. Dadurch wird ganz automatisch „die Allgemeinbildung gefördert, denn Zeitung lesen bildet“, so Dr. Winfried Spiegel vom Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren in Aachen (IZOP). Leseförderung, Medienerziehung und Schreibförderung seien Basiskompetenzen. Diese sollten bei Jugendlichen ausgebildet werden – und dafür müssen sie mit der Zeitung in Kontakt kommen.

Journalistisch arbeiten

Worauf ist beim journalistischen Arbeiten zu achten? Wie wird recherchiert? Was ist beim Fotografieren zu beachten – und wie schreibt man überhaupt einen fesselnden Artikel? Dies sollen die Projektteilnehmer unter Anleitung lernen, um es dann selbstständig in die Tat umsetzen: Im Rahmen des Projektes recherchieren die Jugendlichen selbstgewählte Themen, schreiben eigene Artikel und führen Interviews, die dann in der NWZ veröffentlicht werden.

Das Projekt „Zeitung in der Schule“ wird von der Nordwest-Zeitung seit 1992 im Oldenburger Land angeboten und seither auch maßgeblich von der Landessparkasse unterstützt. Das IZOP-Institut begleitet das medienkundliche Projekt.  Schulen können sich noch kurzfristig für das im September beginnende Zisch-Projekt der Nordwest-Zeitung anmelden. Interessierte erreichen Dr. Elke Runte-Gerhards vom IZOP-Institut telefonisch unter  der Rufnummer 02408/58 89 36 oder per Mail: runte@izop.de.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Völlig zerstört: Die Aufnahme aus dem Jahr 1986 zeigt die   St. Georgen Kirche, dahinter die Wallgärten (Kuhweide)- und die Wohnblöcke vom Friedenshof .

KIRCHE ST. GEORGEN VOR ABRISS GERETTET Oldenburg und das Wunder von Wismar

Thomas Husmann
Oldenburg
Stehen bereits in den Startlöchern, von links: Ronald Siebel (Horizontalbohrung), Felix Baierlein (Genehmigung), Tobias Biener (Projektkommunikation), Frank Schwering (Genehmigung) und Jan-Henrik Kupfernagel (Horizontalbohrung).

HORIZONTALBOHRUNGEN IN DORNUMERSIEL BEGINNEN Dieses Großprojekt spielt entscheidende Rolle für die Energiewende im Nordwesten

Larissa Siebolds
Dornumersiel
Ins DLV–EM-Team berufen: Talea Prepens

LEICHTATHLETIK DLV nominiert Talea Prepens doch noch für EM

Steffen Szepanski
Cloppenburg
Ziel des Neugeborenenhörscreenings mit angeschlossenem Tracking ist es, schwerhörige Kinder möglichst innerhalb der ersten sechs Lebensmonate zu behandeln – beispielsweise mit einem Cochlea-Implantat.

OLDENBURGER HÖRZENTRUM FORDERT LANDESWEITE UNTERSUCHUNGEN Trotz Anspruchs – 86 Prozent der Babys werden nicht auf Schwerhörigkeit getestet

Anja Biewald
Oldenburg
Michaela Dirks ist Vorsitzende des Vereins Transplant-Kids in Wiesmoor.

TRANSPLANT-KIDS AUS WIESMOOR ÜBER ORGANSPENDEN In Deutschland gibt es im europäischen Vergleich nur wenige Organspender

Katrin Von Harten-Wübbena
Wiesmoor